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WEG - Bestellung eines neunen Verwalters wegen Kündigung des alten Verwalters


31.12.2011 07:04 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



- Der Verwalter hat sein Amt nieder gelegt bzw. gekündigt

-Der Verwaltungsbeirat hat sich um 5 Angebote für einen neuen Verwalter bemüht, eine mehrheitliche Legitimation der Eigentümer dazu liegt vor per E-Mail

- um die Auswahl und den Abschluss des neuen Verwaltervertrages zu beschleunigen hat der Verwaltungsbeirat bestehend aus 3 Eigentümern einstimmig beschlossen, einen Umlaufbeschluss zu formulieren, der den Verwaltungsbeirat legitimiert die Auswahl und den Vertragsabschluss für einen neuen Verwalter zu bestimmen. Diesem wurde per Mail mit 2/3tel Mehrheit zugestimmt. (670/1000stel

Frage: Muß in dringenden Fällen wie diesem der Umlaufbeschluss einstimmig sein oder gibt es Ausnahmen?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

auch in diesem Fall muss der Umlaufbeschluss nach § 23 Abs. 3 WEG einstimmig sein. Diese Einstimmigkeit ist zwingend erforderlich und unterscheidet sich demgemäß von Beschlussfassungen in der Eigentümerversammlung.

Die 2/3 Mehrheit reicht daher nicht aus.

Auch aus der zuvor von Ihnen beschriebenen Legitimation zur Einholung der Angebote für einen neuen Verwalter ergibt sich nichts anderes. Dem Verwaltungsbeirat können zwar gesonderte Aufgaben übertragen werden, die aber der Vereinbarung mit allen Wohnungseigentümern bedürfen, Urteil des OLG Düsseldorf vom 24.09.1997, Az.: 3 Wx 221/97. Insoweit würde auch die reine Legitimation, der auch nur mehrheitlich zugestimmt wurde, nicht ausreichen, zumal diese auch nicht auf die konkrete Auswahl und Abschluss des Vertrages gerichtet war.

Es muss daher dabei verbleiben, dass die 2/3 Mehrheit nicht ausreichend ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

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