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WEG Beschluss, Anfechtung? Demontage von Taubenabwehr

| 16.10.2019 11:42 |
Preis: 50,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


Zu einer Wohnungseigentümergemeinschaft, gehören vier voneinander getrennt stehende Gebäude. (74 Einheiten) Im hintersten Haus, welches direkt an fremde Gärten grenzt und in dem ein etwa 20 m hoher Baum im Abstand von ca. 10 m zu einer Penthousewohnung liegt, leben zahlreiche Tauben.
Die Tauben flogen pausenlos zwischen dem Nachbarbaum und dem Dach bzw. der Terrasse der Penthousewohnung hin und her und verschmutzten diese mit erheblich Taubenkot. Da der Kontakt mit Taubenkot und auch die Entfernung erheblich gesundheitsgefährdend ist, habe ich als Eigentümer, leider vorher ohne die Gemeinschaft zu fragen, eine entsprechende Taubenabwehr angebracht, um meine Gesundheit und die Bausubstanz zu schützen. Aufgrund des Beschlusses der WEG soll diese, aufgrund angeblich optischer Erscheinung, nun wieder entfernt werden. Obwohl diese Taubenabwehr von den anderen Häusernfast gar nicht oder überhaupt nicht zu sehen ist

Meine Frage ist nun besteht Erfolg diesen Beschluss anzufechten, da in der Eigentümerversammlung die erhebliche Gesundheitsgefährdung nicht ausreichend erörtert wurde. Mir liegt umfangreiches Schriftgut über die erhebliche Gesundheitsgefährdung durch Taubenkot vor.
16.10.2019 | 13:56

Antwort

von


(2288)
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30449 Hannover
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Sehr geehrter Fragesteller,

eine bauliche Veränderung liegt vor, wenn ein Grundstück oder ein darauf
befindliches Gebäude umgestaltet, teilweise oder ganz beseitigt oder neu geschaffen
wird. Das gilt auch, wenn Einrichtungen oder Anlagen des Grundstücks neu
angeschafft, abgeschafft, abgeändert oder zweckentfremdet werden.

Die an sich erforderliche Zustimmung eines betroffenen Wohnungseigentümers ist dann
entbehrlich, wenn ihm aus der beabsichtigten Umgestaltung kein Nachteil erwächst,
der über ein zumutbares Maß hinausgeht.

Das sind solche Nachteile, die bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidlich
sind, beispielsweise der Austausch einer defekten Wohnungstür durch ein lediglich
ähnliches Modell. Wird keiner der Wohnungseigentümer benachteiligt, so kann eine
Maßnahme sogar zustimmungsfrei durchgeführt werden.

Wenn die "Taubenabwehr" daher nicht groß auffällt, auch optisch von außen kaum wahrgenommen werden kann, sprich wie ein Blumenkasten, bedarf es auch keiner Zustimmung und der Beschluss wäre anfechtbar. Bei den gängigen Modellen dürfte allerdings keine Beeinträchtigung vorhanden sein.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.
Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 18.10.2019 | 10:01

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"Die Antwort und die Argumentation des Anwaltes hat mir gut gefallen. Ich denke, dass ich ihn mit einem Mandat beauftragen werde."
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 18.10.2019
4,6/5,0

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