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WEG: Ansprüche gegen die WEG und/oder die Verwalterin und/oder den Rechtsanwalt

09.11.2018 13:25 |
Preis: 55,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


20:25
Sachverhalt und chronologische Reinfolge von Geschehen:

2016.0: Die WEG-X klagt gegen den Eigentümer; der Vorschuss wird an den RA-WEG-X aus dem WEG-Vermögen bezahl.

2017.1: Die WEG obsiegt und das Urteil wird rechtskräftig.

2017.2: Die WEG-Abrechnung-2016 wird bestandkräftig; der Vorschuss ist anteilmäßig auf alle Miteigentümer verteilt.

2017.3: Der Kostenfestsetzungsbeschluss (KFB) wird rechtskräftig.

2017.4: Der RA-WEG-X wird vorsorglich seitens der Verwalterin der WEG-X mit Zwangsvollstreckung bzgl. Erstattung der Kosten laut KFB beauftragt.

2017.5: Fristgerecht erstattet der Eigentümer die Kosten zzgl. Zinsen (Erstattungen-2017) durch Überweisung an den RA-WEG-X.

2018.6: Der Eigentümer erhebt Anfechtungsklage; die WEG-Abrechnung-2017 wird angefochten.

2018.7: Nach Einsicht in die Verwaltungsunterlagen, stellt sich heraus, dass die Erstattungen-2017 erst im Januar 2018 gebucht worden.

Frage: Welche Ansprüche kann der Eigentümer gegen die WEG-X und/oder die WEG-Verwalterin und/oder den RA-WEG-X geltend machen?
09.11.2018 | 14:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,
entscheidend ist, wann der Anwalt die Erstattung an die WEG ausgezahlt hat. Wenn das noch 2017 erfolgte, ist der Abschluß unrichtig und die WEG-Verwaltung muß die Kosten der Anfechtungsklage bezahlen.
Wenn die Auszahlung 2018 erfolgte, hat der Eigentümer keine Ansprüche, da die Klage unbegründet war.
Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 09.11.2018 | 15:19

Danke für die Antwort.

Der KFB ist vom 19.06.2017.

Die Überweisung ist vom 29.06.2017 (fristgerecht).

Ich dachte, dass aus der Fragestellung klar ist, dass der Rechtsanwalt mehr als genug Zeit hat um das Geld an die WEG noch im 2017 weiterzuleiten - deshalb habe ich über "Ansprüche ... gegen ... den RA-WEG-X" gefragt.

Auch die Verwalterin hat versagt, da sie den Anwalt vorsorglich mit Zwangsvollstreckung noch vor 29.06.2017 beauftragt hat - deshalb habe ich über "Ansprüche ... gegen ... die WEG-Verwalterin" gefragt.

Deshalb bitte ich Sie höflich Ihre Antwort ergänzen.

Vielen Dank in Voraus.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.11.2018 | 20:25

Sehr geehrter Ratsuchender,

es ist normal, dass ein Vollstreckungsauftrag auf vor Ablauf der Zahlungsfrist erteilt wird. Zumeist wird er schon mit Klageauftrag erteilt. Allerdings darf der Anwalt Gebühren für die Zwangvollstreckung erst bei Einleiten der entsprechenden Maßnahmen und nach Fristablauf von der Gegenseite verlangen.

Wenn der gegnerische RA also vom Eigentümer Gebühren für die Zwangsvollstreckung gefordert hat, war das rechtswidrig. Der Eigentümer hat dann einen Rückforderungsanspruch.

Wegen des späten Weiterleiten des Geldes an die WEG hat nur die WEG einen Schadensersatzanspruch gegen den RA, und auch das nur in Höhe der jeweiligen Zinsen.

Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

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