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WAS STEHT MIR ZU ?


10.10.2005 14:09 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

HALLO!
MEINE ELTERN HABEN IM MÄRZ 2004 IHREN GRUNDBESITZ AUF MEINEM BRUDER ÜBERSCHRIEBEN UND EIN TEILGRUNDSTÜCK AN MEINE SCHWESTER-DIES MUSS MEIN BRUDER VERMESSEN LASSEN - IST ABER NOCH NICHT GESCHEHEN
ELTERNTEILE HABEN LEBENL. WOHNRECHT

MEIN VATER IST LEIDER DANN IM DEZEMBER VERSTORBEN
WELCHEN ERBANSPRUCH HABE ICH JETZT ?

GRUNDBESITZ WERT (HEUTE) 270000,00 EURO

RENOV. ARBEITEN MEINES BRUDERS - 45000,00 EURO

= 225000,00 EURO

KONTEN WAREN ALLE ZUM ZEITPUNKT DES TODES "NEGATIV"

MEIN VATER WAR JAHRGANG 1931
MEINE MUTTER IST JAHRGANG 1934

KINDER: 4

MEINE ANDERE SCHWESTER UND ICH HABEN NICHTS BEKOMMEN - ES GIBT KEIN TESTAMENT -

STEHT MIR JETZT ÜBERHAUPT WAS ZU UND WENN JA WIEVIEL - % - ????

10.10.2005 | 15:05

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

für Ihre Online-Anfrage bedanke ich mich zunächst und beantworte sie unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt:

Zunächst gebe ich zu Bedenken, dass ich im Rahmen des gebotenen Einsatzes und ohne Sichtung aller Unterlagen nur eine grobe Einschätzung geben kann (s. Hilfe-Button). Sie sollten daher unbedingt, was ohnehin für Ihre nachfolgende zu skizzierenden Ansprüche erforderlich ist, einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens einschalten.

1. Erbquote
Soweit kein Testament besteht und Ihre Eltern im Güterstand der Zugewinngemeinschaft gelebt haben, ergibt sich zunächst folgende Erbquote: Die Gattin erhält die Hälfte (§§ 1931, 1371 BGB). Die Restliche Hälfte wird gleichrangig aufgeteilt (jeder Geschwisternteil erhält dann ein Viertel vom Rest bzw. ein Achtel der gesamten Erbschaft).

Daraus ergäbe sich, dass bei einem unterstellten Wert von 225.000,-- (unterstellt der Renovierungsaufwand würde abgezogen) ein Anspruch in Höhe von 28.125,-- für Sie bestünde.

2. Vorabübertragungen
Soweit nicht abweichendes ausdrücklich geregelt wurde, besteht grundsätzlich aber keine Verpflichtung, den Immobilienbesitz auszugleichen (§ 2050 Abs. 3 BGB). Von daher ist die obige Erbquote nicht realisierbar.

3. Pflichtteil
Von daher werden Sie den Pflichtteil geltend machen müssen. Dieser ist die Hälfte des gesetzl. Erbes (hier 1/16). Zwar ist auch dafür keine Erbmasse mehr vorhanden. Allerdings können Sie insoweit verlangen, dass gemäß §§ 2325, 2329 der Pflichtteil ergänzt wird. Dann würden die anderen Erben verpflichtet sein, den Grundstückswert (bzw. den daraus resultierenden Pflichtteilsanspruch) an Sie zu bezahlen. Soweit dies fehlschlägt (hier voraussichtlich der Fall wegen § 2328 BGB), muss der Beschenkte selbst nach den Grundsätzen des Bereicherungsrechts (§§ 812 ff. BGB) die Immobilie bzw. einen entsprechenden Geldbetrag herausgeben, um die Erben bzw. Sie insoweit finanziell zu befriedigen. Im Ergebnis dürften Sie wenigstens ca. 15.000,-- verlangen dürfen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Prüfung der Rechtslage eine hilfreiche, erste Orientierung gegeben zu haben. Gerne stehe ich auch für die weitere Vertretung zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich dazu einfach über den untenstehenden link!

Mit freundlichen Grüßen
Hans-Christoph Hellmann
-Rechtsanwalt-

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