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Vorzeitiges (Teil-) Erbe zu Lebzeiten

27.02.2008 15:18 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Frage von meiner Ehefrau:
Ich bin 50 J., Beruf Klavierlehrein, selbständig, uneheliche Tochter einer 80-jährigen alleinstehenden Lehrerin, die sich selbst versorgt, und seit dem Tod meiner Großeltern Besitzerin von 2 Häusern ist, von denen sie eines bewohnt. Das andere, Bj. 1973, steht seit 2005 leer.
Aufgrund von ständigem Zwist mit meiner Mutter, der quasi schon seit meiner Geburt besteht, bin ich mit meinem Ehemann aus diesem Haus, das direkt neben dem Haus meiner Mutter steht, vor 2 Jahren ausgezogen.
Seither wohnen wir in MIete.

Meine Mutter lehnt es ab, das leere Haus zu vermieten, geschweige denn, mir zu ihren Lebzeiten zu überschreiben.

Sie war stets eine sehr harte Mutter, meine Kindheit war auf emotionaler Ebene stark beeinträchtigt, da ich in dem 3- Personen Haushalt (Mutter, Großmutter, Großvater) keine Fürsprecher hatte.

Ich bin außerdem seit einem Verkehrsunfall 1988 zu 60 % schwerbehindert.

Der Zwist mit meiner Mutter droht sich nunmehr auszuweiten, da wir wegen massiver finanzieller Notlage über die oben geschilderte Situation verbittert sind.
Mein Mann, 54, hat seit längerer Zeit keine Aufträge, während ich selbst aufgrund meiner Handicaps nicht viel Geld verdienen kann.

Frage: Gibt es eine rechtliche Handhabe, die meiner Mutter zur Auflage macht, dieses Haus zu vermieten, oder mir ein Teil des Erbes vorzeitig zu überlassen?

27.02.2008 | 15:41

Antwort

von


(141)
Muldestr. 19
51371 Leverkusen
Tel: 0214 / 2061697
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Online-Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Es gibt leider KEINE rechtliche Handhabe, die es Ihrer Mutter zur Auflage macht, das Haus zu vermieten, denn als Eigentümerin des Hauses kann sie mit der Sache nach Belieben verfahren (§ 903 Satz 1 BGB ). Dazu gehört auch das Recht, das Haus nicht vermieten zu wollen.

Es gibt auch leider keinen gesetzlichen Anspruch darauf, bereits zu Lebzeiten ein zukünftiges Erbe überlassen zu bekommen, denn „nur sterben macht Erben“.
Solange die Mutter lebt, bestehen daher KEINE Ansprüche auf vorzeitige Überlassung des Erbteils.

Ich bedauere, Ihnen keine bessere Nachricht zukommen lassen zu können, hoffe aber trotzdem, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.

Mit besten Grüßen

Reinhard Schweizer
Rechtsanwalt, Dipl.-Finanzwirt

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann. Im Übrigen ist der Umfang der gegebenen Antwort auch abhängig von der Höhe des ausgelobten Einsatzes.


ANTWORT VON

(141)

Muldestr. 19
51371 Leverkusen
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