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Vorzeitiger Zugewinn


25.08.2007 10:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein Ehemann hat bei Gericht einen vorzeitigen Zugewinnausgleich beantragt , da er befürchtet , dass das Geld ( aktuell als Zugewinn gegen mich ), wofür ich eine Bankbürgschaft hintelegt habe , verbraucht sein könnte.
Entstehen mir , durch die notarielle Beurkundung ( 3 Jahre Trennungszeit vorbei ) außer , dass der Zugewinnbetrag ab dann verzinst wird , weitere Nachteile.

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Sehr geehrte Ratsuchende,


die Rechtskraft des Urteils auf vorzeitigen Zugewinnausgleich führt gemäß § 1388 BGB zur Gütertrennung.

Dies hat zum einen zur Folge, dass künftiger weiterer Zugewinn während der restlichen Ehezeit bis zur Rechtshändigkeit des Scheidungsantrags nicht mehr erzielt wird und somit weitere Ausgleichsansprüche ausgeschlossen sind. Sie haben damit aber keine Möglichkeit mehr, die Höhe des gegen Sie bestehenden Ausgleichsanspruchs durch Verminderung Ihres Vermögens zu verringern.

Zum Anderen bewirkt die Gütertrennung gemäß § 1378 Abs. 3 Satz 1 BGB, dass die Ausgleichsforderung auf den Zugewinn mit dem Tag der Rechtskraft fällig und wegen § 291 BGB dann auch schon verzinslich ist. Zwar kann bei Gericht eine Stundung beantragt werden, dies hindert aber nicht die Verzinsung, siehe § 1382 Abs. 1, Abs. 2 BGB.

Im Übrigen müssen Sie damit rechnen, dass Ihr Ehemann eine Sicherheitsleistung nach § 1389 BGB verlangen wird. Hierzu muss er ein Verhalten Ihrerseits darlegen und beweisen, das eine erhebliche Gefährdung der Ausgleichsforderung befürchten lässt, z.B. ein Verhalten im Sinne des § 1386 Abs. 2 oder auch Abs. 3 BGB, oder wenn Sie Vermögen verschleiern.


Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend und verständlich beantwortet zu haben. Falls noch Unklarheiten bestehen, beantworte ich Ihnen gerne bei Bedarf eine entsprechende Rückfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Wolfram Geyer
Rechtsanwalt
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