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Vorzeitiger Rücktritt von einem abgeschlossenem Diesntleistungsvertrag seitens Kunde

| 07.07.2017 09:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


20:42
Guten Tag!

Meine Frage sieht wie folgt aus. Ich, als registrierte in Deutschland Einzelunternehmerin, habe einen Dienstleistungsvertrag mit einer Privatperson aus Russland abgeschlossen. Verkauft wurde eine Paketdienstleistung und es ging um Beratung/Unterstützung seines Sohnes bei der Bewerbung an einer Universität in Deutschland. Kunde nach der Rechnung hat eine Anzahlung von 50% gemacht und ich habe mit der Arbeit angefangen. Die 2. Zahlung musste laut Vertrag nach erfolgreicher Bewerbung erfolgen. In der Zwischenzeit meldete sich der Kunde nicht, auch auf Anfragen meinerseits nach mehr Infos über seinen Sohn usw. Nach 4 Monaten meldete sich der Kunde nun wieder und verlangt von mir die vollständige Kostenerstattung, weil er seine Meinung geändert hat und sein Sohn nach Deutschland doch nicht kommen möchte.

In diesem Bezug habe ich folgende Fragen:
1) Nach welchem Rechtssystem muss dieser Fall betrachtet werden – deutschem oder russischen?
2) Muss ich den Kundenanspruch auf Rückerstattung erfüllen? Ändert sich was, wenn der Kunde aus meiner Schuld über sein gesetzliches Widerrufsrecht im Vorfeld nicht informiert wurde?
3) Ändert sich was, wenn die Leistung bereits teilweise erbracht wurde, aber dem Kunden noch kein Nachweis dafür aufgrund der mangelhaften Kommunikation übersandt wurde? Kann ich in diesem Fall die Rückerstattungssumme um den Betrag X dadurch reduzieren?
4) Falls ich die Rückerstattung durchführen müsste, muss ich auch die Kosten für Bankkommission bei einer internationalen Überweisung zusätzlich selber tragen?

Vielen Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen
07.07.2017 | 09:57

Antwort

von


(2850)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

1) Nach welchem Rechtssystem muss dieser Fall betrachtet werden – deutschem oder russischen?

Es gilt hierbei das deutsche Recht, da die Dienstleistung aus Deutschland erbracht wird.

2) Muss ich den Kundenanspruch auf Rückerstattung erfüllen? Ändert sich was, wenn der Kunde aus meiner Schuld über sein gesetzliches Widerrufsrecht im Vorfeld nicht informiert wurde?

Nein, da eine bloße Meinungsänderung nicht zu einem Erstattungsanspruch führt. Das Widerrufsrecht besteht dann auch nicht mehr, wenn er bereits eine Teilzahlung geleistet hat und Sie auch Leistung erbracht haben.

3) Ändert sich was, wenn die Leistung bereits teilweise erbracht wurde, aber dem Kunden noch kein Nachweis dafür aufgrund der mangelhaften Kommunikation übersandt wurde? Kann ich in diesem Fall die Rückerstattungssumme um den Betrag X dadurch reduzieren?

Hieran ändert nichts, da Sie laut Ihren Angaben bereits auch Leistung erbracht haben, die wegen der Vorbereitung auch in Höhe von 50% zu taxieren wären.

4) Falls ich die Rückerstattung durchführen müsste, muss ich auch die Kosten für Bankkommission bei einer internationalen Überweisung zusätzlich selber tragen?
Nein, auch dies liegt im Einflussbereich des Kunden.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 09.10.2017 | 20:39

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Dank dieser Information konnte ich mit dem Kunden eine rechtlich begründete Lösung eingehen und die Streitigkeit somit erfolgreich schließen. Allerdings hätte ich noch eine Nachfrage, und zwar schreiben Sie: "Hieran ändert nichts, da Sie laut Ihren Angaben bereits auch Leistung erbracht haben, die wegen der Vorbereitung auch in Höhe von 50% zu taxieren wären." Muss ich im Fall der Fälle nachweisen können, dass ich die Leistungen tatsächlich im vollen Umfang erbracht habe? Falls ja, wie könnte ich das machen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 09.10.2017 | 20:42

Sehr geehrter Fragesteller,

hier reicht es aus, wenn Sie schriftlich Ihre bisherigen Arbeiten in Arbeitsstunden auflisten und die Prognose, wieviele Stunden noch nötig gewesen wären.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 18.11.2017 | 22:25

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