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Vorzeitiger Erbausgleich


| 09.05.2007 11:42 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Meine Frage:

Ich bin geschieden, meine Tochter, ehelich, möchte verhindern, dass nach dem Verkauf unseres Hauses (Zwangsversteigerung zur Trennung des Gemeinschaftseigentums) das ihr zu erwartendes Erbe (Verkaufserlös) ihres Vaters, nun auf die neue Ehefrau übertragen wird, damit unsere Tochter im Erbfall nichts mehr bekommt. Dahingehend hat sich ihr Vater schon geäußert, dass er alles was er besitzt und noch erwerben wird auf den Namen seiner jetzigen Frau laufen lassen wird.
Nun meine Frage, was kann meine Tochter tun, um sich ihren Erbteil zu sichern oder vorzeitig auszahlen zu lassen? Ich denke der Vater wird nirgendwo zustimmen. Es muss also etwas sein, was sie allein tun kann ohne seine Zustimmung. Für baldige Antworten wäre ich dankbar.
mfg
Heide-Marie

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Sehr geehrter Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben und Einsatzes beantworten möchte:

Solange der Vater lebt bestehen leider KEINE Ansprüche auf vorzeitige Auszahlung des Erbteils.
Erst nach seinem Tod können Erb- bzw. Pflichtteilsansprüche gegenüber dem/den Erben geltend gemacht werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.


Nachfrage vom Fragesteller 09.05.2007 | 11:54

Ich habe aber gehört,dass es sowas wie:

Erbverzichtsvertrag mit Abfindung auf das zukünftige Erbe. So könnte man der Sache nach einen vorzeitigen Erbausgleich erreichen.

Ist dies möglich ohne Zustimmung des Vaters?

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.05.2007 | 12:04

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

Nein, ein Erbverzichtsvertrag (mit Abfindung) müsste mit dem Erblasser (also dem Vater) geschlossen werden und notariell beurkundet werden.
Da nach Ihrer Sachverhaltsschilderung der Vater aber nirgendwo zustimmen würde, scheidet diese Möglichkeit wohl aus.

Mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

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