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Vorzeitige Schenkung, mit auszahlung der Geschwister und Lebenslangem Wohnrecht


| 30.10.2007 23:00 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Guten Abend,
ich würde gerne wissen, wie man vorgeht, meine Eltern beide 60 Jahre alt, wollen uns ihr Eigenheim wert ca. 190 000.-€ vorzeitig übertragen (Schenkung), da ich noch 2 Geschwister habe die nicht an der Immobilie interessiert sind, müssten diese von mir ausgezahlt werden, für meine Eltern sollte ein lebenslanges Wohnrecht bestehen, hierfür müsste die Einliegerwohnung noch ausgebaut werden. Auch der Teil des Hauses den wir dan Bewohnen würden müsste von uns für ca. 50000€ umgebaut werden, damit es unseren Vorstellungen entspricht. Wie hoch ist der Anteil den ich an meine Geschwister auszahlen muss, und wer müsste die Kosten für den Umbau der Einliegerwohnung zahlen, ausserdem stellt sich die Frage wann ich wieviel an meine Geschwister zahlen muss. Wichtig ist, das keiner von uns Geschwister bevorzugt oder benachteiligt wird. An wen kann man sich vor Ort mit solchen Fragen wenden, damit man individuell beraten werden kann.

Vielen Dank im voraus.

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Bei einem Wert des Eigenheims von EUR 190.000,00 entfiele auf Sie und Ihre beiden Geschwister jeweils 1/3, demnach EUR 63.333,33. Allerdings müsste der Wert der Immobilie durch die Einräumung des Wohnrechts neu bewertet werden.

Wenn Sie das Eigenheim im Wege der Schenkung zugewendet bekommen, wären Sie in erster Linie für den Umbau der Einliegerwohnung zuständig.
Hier könnte eine einvernehmliche Lösung mit den Eltern gefunden werden, bspw. in der Weise, dass diese sich an den Umbaukosten beteiligen.

Zu welchem Zeitpunkt Sie die Ausgleichszahlungen an Ihre Geschwister auszukehren haben, müsste im Einzelnen vereinbart werden.
Bspw. könnte der Zahlungsanspruch Ihrer Geschwister dinglich durch eine Hypothek oder Grundschuld gesichert werden. Hier gibt es eine Reihe von Möglichkeiten der Regelung.

Wenn Sie eine interessengerechte und für alle Seiten zufriedenstellende Lösung präferieren, sollten sie entweder einen auf Erbrecht spezialisierten Kollegen oder einen Notar vor Ort aufsuchen, um eine individuelle Beratung zu gewährleisten.

Für eine in alle Einzelheiten gehende Beratung ist dieses Forum leider nicht geeignet.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de

Nachfrage vom Fragesteller 31.10.2007 | 07:41

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort, wir hatten so was schon ca. kalkuliert, aber wenn ich die kosten die der Umbau für mich und die Einliegerwohnung zuzüglich der Kosten für die Auszahlung kalkulieren würde käme ich auf eine Geldsumme von 190000.-€ ohne den Anteil der mir ja als Erbe auch zusteht, ist dies dan nicht ein überhöhter Preis den ich für die Immobilie zahlen würde??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.11.2007 | 07:59

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Ja, das schätzen Sie richtig ein. Insoweit ist angebracht, sich mit Ihren Eltern und Ihren Geschwistern darüber ins Benehmen zu setzen, welchen prozentualen Anteil Ihre Geschwister an dem Umbau mittragen.
Dies können Sie aber auch mit dem Gang zu einem Notar verbinden, der weder die eine noch die andere Seite vertritt, also neutral dem Geschehen gegenübertritt.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

Bewertung des Fragestellers |


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