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Vorzeitige Kündigung wegen Beschwerden über Kinderlärm?

| 17.02.2011 15:05 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

wir haben drei Kinder und nun meint der Vermieter die Kinder wären ihm zu laut.
Können wir das Mietverhältnis auf Grund des Drucks der uns dadurch entsteht Frühzeitig also vor Ablauf der Kündigungsfrist aufkündigen falls wir etwas anderes finden?
Oder kann kann man in der Kündigung eine Klausel aufsetzen wo man im beidseitigen Einvernehmen nach Möglichkeit schon vor Ende der Kündigungsfrist die Wohnung unentgeltlich verlassen kann? Wir wollen nur noch raus!

Mfg

17.02.2011 | 16:13

Antwort

von


(566)
Heinz-Fangman-Str. 2
42287 Wuppertal
Tel: 0202 76988091
Web: http://www.kanzlei-scheibeler.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Ich nehme einmal an, dass Ihr Vermieter bei Ihnen im Haus wohnt und von dem Kinderlärm in seinem Mittagsschlaf usw. gestört wird. Daher dürfte es auch in seinem Interesse sein, wenn das Mietverhältnis schnellstmöglich aufgelöst wird.

Sie sollten daher dem Vermieter mitteilen, dass Sie kurzfristig eine neue Wohnung suchen und ihn fragen, ob er bereit ist, einen Aufhebungsvertrag zu schließen und auf die Kündigungsfrist zu verzichten. Parallel könnte dieser sich dann um einen neuen Mieter bemühen, da er ja sicher auch ein Interesse daran hat, Mieteinnahmen aus der Wohnung zu erhalten. So könnte Sie für beide Seiten die unangenehme Situation schnell beenden, wobei dies wie gesagt nur im Einvernehmen mit dem Vermieter geht.

Ein einseitiges Recht zur (ggf. sogar fristlosen) Kündigung vermag ich in Ihrem Fall nämlich nicht zu erkennen. Man kann als Mieter zwar nach Abmahnung kündigen, wenn der vertragsgemäße Gebrauch der Mietsache nicht gewährleistet ist. Dies wäre etwa der Fall, wenn der Vermieter verlangt, dass Ihre Kinder die Wohnung nicht mehr oder zu bestimmten Zeiten nicht benutzen dürfen. Aber ich nehme einmal an, es geht eher darum, dass er ständig anruft oder klingelt und sich über den Lärm beschwert. Ein Nichtgewähren des Gebrauchs liegt hierin aber nicht.


Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Bewertung des Fragestellers 17.02.2011 | 17:30

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