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Vorzeitige Ablöse Darlehen

| 25.05.2012 09:50 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Ich habe in 2005 einen Darlehensvertrag über 105.000 euro bei der Raiffeisen abgeschlossen. zu 4,1 % Zinsbindung 31.01.2013
Es wurden 43.000 euro in einen Bausprarer eingezahlt der der am 31.07.2012 zugeteilt wird.
Zusatz im Darlehensvertrag lautet: " Die Gesamtrückzahlung des Darlehens erfolgt bei Zuteilung des Bausparvertrages"
Also zum 31.07.2012. Die Raiffeisen steht auf dem Standpunkt ich hätte noch bis 31.01.2013 warten müssen und verlangt ein Vorfälligkeitseintgelt.
Ich habe ab 01.08.2012 einen Darlehensvertrag mit einer anderen Bank über die noch fehlenden 62.000 Euro abgeschlossen zu 2,7 %.
Frage: Muß ich diese vorfälligkeit zahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Bitte beachten Sie vorab, dass meine nachstehenden Ausführungen nur eine erste rechtliche Einschätzung auf der Grundlage Ihrer Angaben darstellen können.

Die Ablösung des Darlehens vor Ablauf der Zinsbindungsfrist bedingt in der Regel die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung, da der Bank durch die vorzeitige Tilgung ein Zinsverlust entstehen kann.

Etwas anderes kann natürlich vertraglich vereinbart worden sein. Dann wird es darauf ankommen, ob die Zusatzvereinbarung dahingehend auszulegen ist, dass das Darlehen schon zum 31.07.2012 ohne Vorfälligkeitsentschädigung gekündigt werden kann. Unklar ist, ob der Termin der Zuteilung des Bausparvertrages Gegenstand der Darlehensvereinbarung geworden ist - die Zusatzklausel stellt auf diesen Termin ja nicht konkret ab. Die Klausel kann also durchaus so ausgelegt werden, dass zum Ablauf der Zinsbindung das Darlehen fällig gestellt wird, weil dann auch der Bausparvertrag zugeteilt wurde. Dass die Bausparzahlung bereits zum 31.07. erfolgte, ist unschädlich.

Bei Auslegung der vertraglichen Vereinbarung ist also zu prüfen, was die Vertragsparteien gemeint und gewollt haben. Die Bank wird sicherlich nicht auf Zinsen verzichten wollen, daher wurde ja auch eine Zinsbindungsfrist vereinbart.

Vorbehaltlich einer genauen Prüfung des Vertrages und des bei Abschluss besprochenen gehe ich daher davon aus, dass die Vorfälligkeitsentschädigung zu recht gefordert wird, wenn Sie den Kredit schon vor Ablauf der Zinsbindungsfrist ablösen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Für eine weitergehende Beratung und Vertretung Ihrer Interessen stehe ich gerne zur Verfügung.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.



Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 25.05.2012 | 12:11

Vielen Dank für die wertvolle Antwort.
Der Grund, warum ich jetzt schon die 43.000 Euro in den Bausparer eingezahlt habe, ist der, daß mir die Bausparkasse anstatt der ausgerechneten 145 Euro / mtl, 600 Euro in den ersten 7 Monaten abgezogen hat. Hier hat doch die Bausparkasse die alleinige Schuld?!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 25.05.2012 | 12:22

Vielen Dank für die Nachfrage.

Ob die Bausparkasse zuviel berechnet hat, lässt sich ohne Prüfung der getroffenen Vereinbarungen hier leider nicht feststellen. Das sollten Sie konkret anwaltlich abklären lassen, in dem Sie die Vertragsunterlagen übermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.05.2012 | 10:27

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