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Vorwurf von Körperverletzung und Beleidigung

| 25.09.2006 19:26 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag!

Ich (damals noch 18 Jahre alt) habe am 16.05.2006 nach meiner Fachabi Abschlussprüfung etwas viel getrunken (1,85 Promille). Und als ich gegen 20.30 Uhr mit dem Bus nach Hause fahren wollte ist etwas vorgefallen. Ich war mit 5 Freunden unterwegs. Alle hatten ein Schülerticket außer ich. Ich hatte ein 4 Fahrten Stempelticket und wegen dem Alkohol habe ich auf einen bereits gestempelten bereich nochmals gestempelt. Der Busfahrer hat dies bemerkt und meinte ich solle nach vorne kommen. Dies tat ich dann auch und habe dann nochmals richtig gestempelt. Dann meinte der Busfahrer, dass wir nicht mitfahren dürfen und ich solle mit meinen Freunden aussteigen. 4 stiegen dann aus und einer und ich blieben drin. Der Busfahrer wollte aber nicht mehr weiterfahren. Er Schloss die Türen und wollte uns nicht mehr raus lassen. Daraufhin haben mein Freund und ich ihn dann beleidigt, weil wir raus wollten. Mein Freund wurde dann immer aggressiver und schlug den Busfahrer, der aber immer noch nicht die Türen öffnete. Ca. 10 Minuten später kam die Polizei und nahm uns beide mit. Da haben wir das dann so ausgesagt, wie ich es hier geschrieben habe. Von der Polizei habe ich bisher noch nichts gehört. Aber der Busfahrer hat sich einen Anwalt genommen und der hat mir jetzt geschrieben, dass wir den Busfahrer beide geschlagen haben sollen. Und deshalb will der für die beleidigen (Bastard, Arschloch, Penner, Wichser und Hurensohn) und für die Verletzungen und für eine angebliche Arbeitsunfähigkeit bis zum 24.05.2006 ein Schmerzensgeld von 800 € haben. In dem Krankenhausbericht steht aber das er voraussichtlich am 18.05.2006 wieder Arbeitsfähig sei.

So und der Anwalt will jetzt:

„Im Falle der von Ihnen gegenüber unserem Mandaten begangenen Körperverletzung sowie der gleichzeitig verwirklichten Persönlichkeitsverletzungen erachten wir ebenfalls ein Schmerzensgeld in Höhe von 800€ für angemessen. Wir fordern Sie demgemäß auf, den bezifferten Schmerzensgeltbetrag bis zum 02.Oktober 2006 auf eines der unten angegebenen Konten zu überweisen. Sollten wir einen fristgerechten Zahlungseingang nicht verzeichnen können, so werden wir unserem Mandaten empfehlen, seine Ansprüche gerichtlich weiter zu verfolgen.“


Meine fragen sind jetzt, muss ich das bezahlen, obwohl ich ihn nicht geschlagen habe? (ich habe Zeugen, die ausgesagt haben, dass ich ihn nicht geschlagen habe)
Was passiert, wenn ich es nicht bezahle?
Mein Freund hat den gleichen Brief bekommen und der bezahlt es wahrscheinlich. Hat das folgen auf das Schmerzensgeld was ich bezahlen muss?
Bis zum 02.Oktober 2006 kann ich das nicht bezahlen, weil ich nicht so viel Geld habe. Ich bin jetzt Auszubildender. Was kann ich dem Anwalt jetzt schreiben?


Vielen Dank für die Bearbeitung.
Mit freundlichem Gruss
Ein Ratsuchender

25.09.2006 | 20:53

Antwort

von


(204)
Kopenhagener Str. 23
10437 Berlin
Tel: +49(0)30-74394955
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn Sie selbst den Busfahrer nicht geschlagen haben, so kommt Schmerzensgeld nur wegen der Beleidigungen in Betracht. Die Höhe des Schmerzensgeldes ist nicht einfach festzulegen.

Nach der ADAC Schmerzensgeldtabelle kann z.Bsp. für die Beleidigung „blöder Arschficker“ bereits ein Schmerzensgeld in Höhe von 500 € angemessen sein.

Sie könnten nun bestreiten, dass Sie den Busfahrer geschlagen haben (unter Hinweis auf die Zeugen) und deshalb anbieten, nur für die Beleidigung den Betrag von 400 € zu bezahlen.

Gut wäre es dann, wenn Sie diesen Betrag auch direkt bezahlen würden. Ob die Anwälte wegen des Restbetrages gerichtlich gegen Sie vorgehen, ist dann sehr fraglich, da die Beweislage anscheinend für Sie spricht.

Ausgeschlossen ist dies aber natürlich nicht. Sollte dies geschehen, wird das Gericht auch zunächst auf einen Vergleich hinwirken. Dann handelt es sich jedoch um einen relativ geringen Streitwert (400€), bei dem auch nicht so hohe Kosten anfallen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen zunächst weiterhelfen. Für eine kostenlose Nachfragefunktion stehe ich selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin


Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.


Rechtsanwältin Sabine Reeder
Fachanwältin für Familienrecht

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