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Vorwurf des sexuellen Missbrauchs

18.08.2009 22:50 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Man wirft mir vor, einem Kind unter 14 Jahren in der Öffentlichkeit von hinten in die Unterhose gegriffen zu haben, d.h. mit Hautkontakt im oberen Analbereich, angeblich von einigen Sekunden. Ich selbst habe keinerlei Erinnerung daran, da ich alkoholisiert war. Die Beweislage (Zeugen) scheint jedoch eindeutig. Ich habe keinerlei Vorstrafen. Welche Strafe erwartet mich? Ist eine Einstellung nach § 153a StPO möglich?

Guten Abend!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sexueller Missbrauch von Kindern wird gemäß § 176 StGB mit Freiheitsstrafe von 6 Monaten bis zu 10 Jahren bestraft.

Eine Prognose zur Strafhöhe ist ohne Akteneinsicht und Kenntnis der genauen Umstände nahezu unmöglich. Sollte Ihnen jedoch tatsächlich ein sexueller Missbrauch nachzuweisen sein, halte ich eine Einstellung nach $153a StPO für eher unwahrscheinlich.

Sicher handelt es sich bei der von Ihnen beschriebenen Handlung um eine solche mit einer vergleichsweise geringen Verletzungsintensität. Dennoch ist hier nicht von einem Bagatelldelikt auszugehen.

Es stellt sich die Frage, wie stark Sie alkoholisiert waren. Möglicherweise waren Sie in Ihrer Steuerungsfähigkeit zumindest eingeschränkt, was sich strafmildernd auswirken kann.

Sollte dies nicht der Fall sein, ist eine Strafe im unteren Bereich des gesetzlichen Strafrahmens denkbar.

Aufgrund der schwerwiegenden Vorwürfe gegen Sie rate ich Ihnen dringend, einen Verteidiger mit der Wahrnehmung Ihrer Interessen zu beauftragen. Gerne können Sie sich hierzu an meine Kanzlei werden.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

www.anwalt-naumburg.de

Nachfrage vom Fragesteller 18.08.2009 | 23:21

Es wurde bereits amtlich festgestellt, dass das Opfer keinerlei körperliche Verletzung davongetragen hat. Ist eine Hauptverhandlung dann wirklich angesichts des erstmaligen Verstoßes unausweichlich? Ist ein Strafbefehl denkbar?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.08.2009 | 06:21

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage.

Eine Hauptverhandlung ist keineswegs unausweislich. Es sollte anhand der Ermittlungsakte überprüft werden, ob es für Sie günstig erscheint, die Straftat zuzugeben und damit eine mündliche Verhandlung entbehrlich zu machen. In diesem Fall kann mit der Staatsanwaltschaft u.U. eine Einigung dahingehend erzielt werden, dass ein Strafbefehl beantragt wird. Allerdings werden Sie hierfür einen Verteidiger benötigen, da Sie ansonsten keine Akteneinsicht erhalten werden. Die Erfahrung zeigt zudem, dass ein Verteidiger wesentlich effektiver gegenüber der Staatsanwaltschaft agieren kann, als der Beschuldigte selbst.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine hilfreiche Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

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