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Vorwurf Sozialbetrug


29.11.2007 14:06 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Hallo,

ich habe eine kurze Frage.

Am 31.1.07 wurde dem Arbeitsamt telefonisch mitgeteilt, dass ab 1.2.07 eine neue Beschäftigung aufgenommen wird. Die Beschäftigung wurde auch aufgenommen aber die Agentur hat weiterhin für Februar / März / April (3 Monate) weiter ALG I gezahlt.

Ich hatte zwischenzeitlich eine Rückforderung seitens der Agentur erhalten was sachlich auch korrekt ist und habe Ratenzahlung angeboten. Darauf kam keine Reaktion. Jetzt kriege ich eine Vorladung zu einer Verhandlung wegen dem Vorwurf des Betruges. Hier wird es allerdings so dargestellt, dass ich angegeben habe erst zum 1. Mai 07 die Arbeit aufzunehmen. Das ist definitiv nicht richtig!

Ich kann es leider nicht beweisen denn die Abmeldung habe ich ja nur telefonisch getätigt. Auf der Vrladung sind 2 Zeugen der Agentur benannt und geladen. Wieso eigentlich zwei? Habe nur mit einer Dame telefoniert.

Ich dachte wirklich die sind so blöd und merken das nicht mit der Überzahlung. Grundsätzlich habe ich nichts unternommen um die Agentur auf den Fehler aufmerksam zu machen.

Was erwartet mich jetzt? Es geht um 5700 Euro. Ich bin nicht vorbestraft oder so.

Ich würd es gern sofort zurückzahlen aber das ist mir nur ratenweise möglich.

Ich denke das anwaltliche Hilfe im Wohnbereich erforderlich ist und bitte um Hilfe.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:

In Betracht kommt eine Verurteilung wegen Betruges gemäß § 263 StGB. Hiernach kann Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe verhängt werden.

Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Sie nicht einschlägig vorbestraft sind, werden Sie für den Fall einer Verurteilung mit einer Geldstrafe zu rechnen haben.

Um eine effektive Verteidigungsstrategie zu entwickeln, sollten Sie zunächst über einen Anwalt Akteneinsicht beantragen lassen.

Ob es tatsächlich zu einer Verurteilung kommt, hängt sicherlich von den vorliegenden Zeugenaussagen ab.

Bezüglich der Strafzumessung wird u.a. berücksichtigt, ob Sie vorbestraft sind, die Höhe des Schadens, ob (falls der Tatvorwurf zweifellos feststeht) geständig sind.

Gerne stehe ich Ihnen für die weitere Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Reeder
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 29.11.2007 | 16:10

Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,

vielen Dank für Ihre Antwort. Kann ich Sie in dieser Sache beauftragen? Ich glaube schon das es ohne anwaltliche Hilfe schwer wird.

Welche Kosten kommen in etwa auf mich zu? Besteht die Möglichkeit zu Ihnen Kontakt aufzunehmen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2007 | 18:49

Gerne können Sie mich morgen (am besten nachmittags) unter 030-74394955 anrufen, um alles weitere zu besprechen.

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