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Vorwurf Kennzeichenmissbrauch

19. Februar 2021 15:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

ich habe ein abgemeldetes Fahrzeug in einer öffentlichen Parkbucht an der Straße stehen.

Heute fand ich einen Zettel daran von der Polizei vor, dass ich dort anrufen soll. Das tat ich, da sagte man mir, sie hätten Kennzeichen entfernt und ich muss mit einer Anklage wegen Kennzeichenmissbrauch rechnen.

Nun war ich erst verwundert, weil das Auto gestern noch keine Kennzeichen dran hatte, da fiel mir ein, dass Kennzeichen von unserem anderen Fahrzeug da noch gelegen haben, die wir neulich erneuerten, weil die alten ramponiert waren. Wir haben sie dort wohl liegen gelassen.

Kann es sein, dass es evtl jemand der Nachbarn gut (oder böse) gemeint haben kann und diese Kennzeichen angebracht hat und ich dafür nun gerade stehen muss, oder gibt es hier eine Beweislast und man kann mir eventuell doch nichts vorwerfen? Hat sich der Nachbar schuldig gemacht damit oder könnte er zur Klärung beitragen, dass niemandem etwas geschieht?

Immerhin bin ich damit ja nicht gefahren und ich wusste nichts von den Kennzeichen am Fahrzeug. Letzte Nacht waren noch keine dran und Mittag habe ich den Zettel vorgefunden.

Ich kann es mir nicht anders erklären. Vielleicht hat es jemanden gestört dass die Teile da liegen oder dass das Auto keine Kennzeichen hat oder sonst irgendwas, das ich mir gerade nicht erklären kann...

Was also tun, kann ich das vor Gericht so abwenden oder brauche ich den Schuldigen, wenn ich das nicht sein will?

Meine finanziellen Mittel sind leider ziemlich begrenzt, nicht umsonst ist das zweite Auto nicht angemeldet.

Vielen Dank und freundliche Grüße

19. Februar 2021 | 18:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

bevor Sie eine solche Einlassung abgeben, die möglicher Weise zum Erfolg führen kann, sollte unbedingt und damit meine ich unbedingt die Ermittlungsakte eingesehen werden. Das kann und sollte ein Rechtsanwalt erledigen, damit eine Einlassung überhaupt Sinn machen kann.

Die Beweislast beim Strafverfahren liegt beim Staat. Dennoch kommt hier auch eine fahrlässige Begehungsweise in Betracht, so daß es auf die Täter beim Anschrauben nicht ankommt. Immerhin wäre dann das Fahrzeug ohne Kennzeichen abgestellt worden, was so auch nicht erlaubt wäre.

Mit besten Grüssen

Fricke
RA


ANTWORT VON

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