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Vorwurf Handel mit BTM


| 21.06.2006 15:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Mir wird von einem entfernten Bekannten den ich Jahre nicht mehr gesehen habe vorgeworfen das ich ihm am 10.05.2001 4 XTC Tabletten und insgesamt 12 gr. Marihuana verkauft haben soll.
Man hat eine Hausurchsuchung bei ihm am 10.05.2001 gemacht und neben den o.g. Drogen noch 10 Tütchen mit geringen Mengen Amphetaminen gefunden. Er war dann insgesamt geständig.
Er wurde in 2001 verurteilt zu 1,5 jahre Haft auf Bewährung wg. Handel mit Amphetaminen. Es wurde aber immer wieder gefragt in dem Verfahren woher er die bei ihm gefunden Drogen hat. Er sagte immer von einem Freund, den Namen nennt er nicht, da es ruppige Typen sind und er Angst hat.

Im Januar 2006 ist er dann mit Sicherungshafbefehl vorgeführt worden wg. versuchter Strafvereitelung. Dann hat er meine Namen genannt. Warscheinlich weil er vor mir nichts zu befürchten hat (ich bin kein ruppiger Typ)und ich ihm und er mir vor über 10 Jahren mal Gras (Kleinstmengen) besorgt hat bin ich ihm wohl als harmlos im GEdächtnis. Seitdem habe ich nichts mehr mit den Leuten udn Drogen zu tun!

Jetzt habe ich das auch so bei der Polzei ausgesagt - ich war ja eh geschockt- und nun wurde Anklage gegen mich erhoben da dies wohl nur eine Schutzbehauptung ist...

1. Ist das nicht verjährt (Tatvorwurf 10.05.2001, Zustellung Anklage 30.05.2006, allerdings Aussage Polizei 13.04.2006, aber beginnt bzw. endet die Frist mit der Ermittlung oder Erhebung der Anklage?)

2. Wie gehe ich am besten weiter vor? Entlastungszeugen nennen die mich ewig kennen und aussagen das ich ganz sicher nichts damit zu tun habe (beste Freunde, Lebensgefährtin)

3. Wem glaubt man: Aussage gegen Aussagem, aber im Zweifel doch für den Angeklagten, oder?

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbezüglich folgendes mitteilen:

Ich gehe davon aus, dass Ihnen eine Straftat gem. § 29 Abs.1 BTMG vorgeworfen wird.Die Strafe liegt diesbezüglich bei Geldstrafe bzw. bei Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren.
Gem. § 78 Abs. 3 Nr. 4 liegt eine Verfolgungsverjährung von fünf Jahren vor. Beginn der Verjährung ist gem. § 78a StGB, sobald die Tat beendet ist. Somit am 10.05.2001. Die Verjährung kann jedoch unterbrochen werden. Bei Ihnen kommt § 78c Abs.1 Nr. 1 StGB in Betracht. Eine Unterbrechung ist dann gegeben, wenn Sie am 13.04.2006 als Beschuldigter verhört worden sind. Wurden Sie nur als Zeuge verhört, hat keine Unterbrechung stattgefunden.

Bezüglich der weiteren Vorgehensweise würde ich Ihnen raten, keine weiteren Aussagen zu machen,bis Sie mit einem Anwalt alles durchgesprochen haben. Dies sehe ich in Ihrem Fall als unbedingt notwendig an. Gerade im Strafrecht gibt es viele Komponenten, die zu einer Änderung der rechtlichen Situation führen können. Sie hatten z.B.geschrieben, dass Sie alles bei der Polizei zugegeben hätten, da Sie ja eh geschockt gewesen wären. Unter Umständen besteht die Möglichkeit eines Beweisverwertungsverbotes. Dies muss aber an Hand aller Umstände geprüft werden. Mit diesem können Sie dann auch die weitere Vorgehensweise besprechen. Hierfür stehen wir Ihnen auch gerne zur Verfügung.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtlichen Orientierung geben konnte. Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

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