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Vorübergehende Trennung, Unterhalt und Kinder

08.02.2008 15:11 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich beabsichtige, mich für eine gewisse Zeit von meiner Ehefrau zu trennen, da sie momentan nicht bereit ist, eine aussereheliche Beziehung zu beenden.
Wir haben zwei Kinder und hieraus ergeben sich zwei Fragen:

1. Aufgrund des Verhaltens meiner Ehefrau möchte ich nicht, dass unsere Kinder in der Trennungszeit bei Ihr sind. Gibt es hier eine Entscheidungsgrundlage, falls meine Frau darauf bestehen sollte, dass die Kinder mit Ihr gehen sollen?

2. Meine Ehefrau arbeitet 3 Vormittage/Woche, der überwiegende Anteil des Lebensunterhalts wird von mir erbracht. Inwieweit bin ich zur Zahlung eines Unterhalts für Miete und Lebenshaltung an meine Ehefrau verpflichtet?

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

1) Wenn Sie keine Einigung mit Ihrer Frau erzielen, so muss ein gerichtlicher Antrag gestellt werden, auf Erteilung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechts als Teil des Sorgerechts. Dabei ist es unbeachtlich aus welchem Grund die Trennung der Eltern ist. Es wird vielmehr beachtet, welcher Aufenthalt dem Wohle der Kinder dient.

2) Dem Grunde nach sind Sie Ihrer Frau während der Trennung gem. § 1361 BGB (sh. Anhang) zum Unterhalt verpflichtet. Die Höhe bestimmt sich nach den Einkommens- und Vermögensverhältnissen. Sollte Ihre Frau mit einem anderen Partner zusammenleben, könnte der Unterhaltsanspruch gekürzt werden oder wegfallen, je nach Vermögensverhältnissen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung unter Beachtung Ihres Einsatzes und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel.: 0351/2 69 93 94
Fax: 0351/2 69 93 95
e-mail: sperling@anwaltskanzlei-sperling.de
www.anwaltskanzlei-sperling.de


Anhang

§ 1361 Unterhalt bei Getrenntleben

(1) 1Leben die Ehegatten getrennt, so kann ein Ehegatte von dem anderen den nach den Lebensverhältnissen und den Erwerbs- und Vermögensverhältnissen der Ehegatten angemessenen Unterhalt verlangen; für Aufwendungen infolge eines Körper- oder Gesundheitsschadens gilt § 1610a. 2Ist zwischen den getrennt lebenden Ehegatten ein Scheidungsverfahren rechtshängig, so gehören zum Unterhalt vom Eintritt der Rechtshängigkeit an auch die Kosten einer angemessenen Versicherung für den Fall des Alters sowie der verminderte Erwerbsfähigkeit.
(2) Der nicht erwerbstätige Ehegatte kann nur dann darauf verwiesen werden, seinen Unterhalt durch eine Erwerbstätigkeit selbst zu verdienen, wenn dies von ihm nach seinen persönlichen Verhältnissen, insbesondere wegen einer früheren Erwerbstätigkeit unter Berücksichtigung der Dauer der Ehe, und nach den wirtschaftlichen Verhältnissen beider Ehegatten erwartet werden kann.
(3) Die Vorschrift des § 1579 Nr. 2 bis 8 über die Beschränkung oder Versagung des Unterhalts wegen grober Unbilligkeit ist entsprechend anzuwenden.
(4) 1Der laufende Unterhalt ist durch Zahlung einer Geldrente zu gewähren. 2Die Rente ist monatlich im Voraus zu zahlen. 3Der Verpflichtete schuldet den vollen Monatsbetrag auch dann, wenn der Berechtigte im Laufe des Monats stirbt. 4§ 1360a Abs. 3, 4 und die §§ 1360b, 1605 sind entsprechend anzuwenden.

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