Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vorstrafenverjährung

| 28.03.2010 13:19 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Hallo!
Mein Sohn (19) ist letztes Jahr wegen schweren Mißbrauchs von Minderjährigen verurteilt worden zu einem halben Jahr Haftstrafe,die drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wird.
Er hat mit 14 eine Beziehung zu einer zwölfjährigen gehabt, was eine frühreife Liebesbeziehung war und nur durch den Umstand herrausgekommen, daß das Mädchen dann mit 15 schwanger geworden ist und alle angeben mußte, mit denen Sie geschlafen hat in ihrem jungen Leben.Mein Sohn war der erste- außerdem gab es noch drei weitere Angeklagte, die verurteilt worden sind.
Von Anfang an hieß es, es würde sicher garnicht zu einer Verurteilung kommen, da es in gegenseitigem Einverständnis stattgefunden hatte und mein Sohn gerade über der Strafmündigkeitsgrenze war.
Er hat einen Anwalt bekommen- wollte aber, da er schon volljährig war, nicht,daß ich mich noch einmische! Ich denke inzwischen, daß man ein milderes Urteil hätte erreichen können.
Meine Frage ist jetzt, ob und wann so eine Vorstrafe verjährt, denn der seit Jahren feste Berufswunsch meines Sohnes ist, in den Polizeidienst zu gehen- als Ausbildung oder Studium.
Es ist sehr deprimierend, wegen einer solchen Verfehlung das Leben lang als Rechtsbrecher zu gelten- vielleicht können Sie eine Auskunft und einen Rat geben.
Wir leben als deutsche Staatsbürger in Österreich, aber die Gesetzgebung ist doch sehr ähnlich und ich hoffe ich kann trotzdem eine Antwort erhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Verjährungsfrist beträgt nach Ihren Angaben 5 Jahre, da die Strafe weniger als ein Jahr betragen hat.

Die Bewährungszeit ist dort nicht mit einzubeziehen. Allein das Straßmaß ist entscheidend.


Die Frist dafür beginnt mit Rechtskraft des Urteils.


Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 28.03.2010 | 22:26

Danke für die schnelle Antwort--habe ich richtig verstanden, daß mein Sohn dann nach Ablauf von fünf Jahren nicht mehr vorbestraft ist und dies dann auch nirgendwo mehr angeben muß?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.03.2010 | 08:50

Sehr geehrte Ratsuchende,

mit der Tilgung nach den 5 Jahren gilt Ihr Sohn als gerichtlich unbescholten. Er ist auch nicht verpflichtet, die getilgte Verurteilung anzugeben. Dieses folgt aus dem Tilgungsgesetz in der Fassung vom 29.03.2010.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 31.03.2010 | 09:44

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Je klarer ich meine Frage formuliere, je aufschlussreicher wird auch die Antwort sein!Danke."
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 31.03.2010 4,2/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69511 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Mit wurde ausführlich und verständlich geholfen. Danke! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
sehr schnelle, klare Antwort...prima! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sein erste Antwort war kurz gefasst, Ich durfte aber nochmal kostenlos nachfragen, und damit wurden alle noch offene Themen beantwortet. Ich bin sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER