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Vorsteuerabzugsberechtigung beim Kauf eines Kfz von Privat

| 31.01.2010 09:32 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Joachim


Sehr geehrte Damen und Herren,
eine vorsteuerabzugsberechtigte Firma, z.B. ein Fuhrunternehmen, möchte ein Fahrzeug, z.B. einen alten Lieferwagen zum Preis von 2000,- EUR, von einer Privatperson kaufen. Auf der Rechnung bzw. dem Kaufvertrag kann dementsprechend die Mehrwertsteuer nicht ausgewiesen werden. Kann der vorsteuerabzugsberechtigte Käufer trotzdem 19 Prozent des Kaufpreises als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen? Wie müsste der Kauf gebucht werden? Welche entsprechende Bestimmung bzw. welches Gesetz/welcher Paragraph ist hier anzuwenden?
Vielen Dank für Ihre Antwort!
Mit freundlichen Grüßen
U. Schulz

Sehr geehrter Fragesteller,

herzlichen Dank für Ihre Fragen und das damit entgegengebrachte Vertrauen.

Sofern Sie das Fahrzeug von einer Person erwerben, die dieses privat veräußert, entsteht kein steuerbarer Umsatz im Sinne der Umsatzsteuer. Umsatzsteuer entsteht nur unter den in § 1 UStG benannten Bedingungen, bei denen insbesondere die Unternehmereigenschaft (§ 2 UStG) Voraussetzung ist. Da der Privatverkäufer somit keine Umsatzsteuer erheben muss/darf, kann eine solche auch nicht vom Käufer als Vorsteuer geltend gemacht werden.

Gebucht werden müsste der Erwerb, sofern das Fahrzeug sodann in das Betriebsvermögen eingegliedert werden soll, zB. im Sachkonto Fuhrpark oder Fahrzeuge. Der Wert des Fahrzeugs kann sodann entsprechend den Abschreibungsregelungen gegenüber dem Finanzamt geltend gemacht werden.

Ich hoffe, Ihre Fragen hilfreich und verständlich beantwortet zu haben und stehe Ihnen selbstverständlich gerne weiterhin zur Verfügung.

Bewertung des Fragestellers 02.05.2010 | 09:39

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