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Vorsteuerabzug bei Bauunternehmen


| 07.06.2007 13:42 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Schweizer



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Buchhalterin und habe einen Kunden, der Bauunternehmer ist. Er berechnet keine Ust., sondern da gibt es ja diese Umkehrschuld, aber er darf Vorsteuer geltend machen. Ich habe gelesen, dass er z. Bsp. für Materialeinkauf die Vorsteuer aus diesen Rechnungen geltend machen kann. Wie ist das nun mit anderen Rechnungen, die keinen Materialeinkauf darstellen? z. Bsp. Telefonrechnungen oder Rechnungen für Bürobedarf etc? Darf er hier die Vorsteuer auch geltend machen?
Danke!
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben und Einsatzes beantworten möchte:

Im Fall des § 13b UStG geht die Steuerschuld in der Tat auf den Leistungsempfänger über.

Der Bauunternehmer ist aber trotzdem für an ihn erbrachte Eingangsumsätze unter den allgemeinen Voraussetzungen des § 15 UStG zum Vorsteuerabzug berechtigt.
Das gilt nicht nur für Materialeinkäufe, sondern für alle an den Bauunternehmer erbrachte Leistungen, sodass einem Vorsteuerabzug z. B. aus Telefonrechnungen oder Bürobedarf nichts entgegen gehalten werden kann.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte und weise bei Unklarheiten auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.
Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Einstweilen verbleibe ich

mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

E-Mail: reinhard.schweizer@gmx.net

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, sodass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Nachfrage vom Fragesteller 20.06.2007 | 16:30

Sehr geehrter Herr RA Schweizer,

danke für Ihre Antwort. Jetzt möchte ich noch wissen wie das mit der Umsatzsteuer, die man abführen muss, funktioniert. Der Bauunternehmer bekommt eine Rechnung von seinem Subunternehmer. Also muss er für den die Ust. abführen, auch wenn er nur auch ein Subunternehmer des Generalunternehmers ist? Wenn ja, muss er dann aus dem Betrag, der in RE gestellt wurde, die 19 % Ust. herausrechnen?

Danke!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.06.2007 | 16:40

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich Ihnen gerne wie folgt beantworten möchte:

Der Bauunternehmer muss die USt abführen, hat aber zeitgleich in gleicher Höhe gem. § 15 Abs. 1 Nr. 4 UStG den Vorsteuerabzug.

Die Steuer wird NICHT herausgerechnet; die USt ist vielmehr von dem in Rechnung ausgewiesenen Betrag zu berechnen.

Mit besten Grüßen
RA, Dipl.-Fw. Schweizer

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