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Vorstellungsgespräch bei Krankschreibung


| 03.06.2005 13:56 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Kann ich während der Zeit meiner Krankschreibung (Armbruch) einen schon länger anberaumten Termin zum Vorstellungsgespräch bei einem anderen Arbeitgeber wahrnehmen oder drohen mir negative Konsequenzen, falls mein jetziger Arbeitgeber davon erfährt?

Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich denke, Sie können den Termin zum Vorstellungsgespräch ohne weitere Konsequemzem befürchten zu müssen, wahrnehmen.

Es gibt eine Fülle von Urteilen bzgl. einer Tätigkeit des Arbeitnehmers während der Zeit der Arbeitsunfähigkeit wegen einer Krankheit.

Ein Gericht urteilte, dass eine geringfügige Tätigkeit während einer Krankheit nicht grundsätzlich das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Angestelltem zerstören kann (Arbeitsgericht Frankfurt, Aktenzeichen: 7 CA 8195/97).

Sie wollen aber nicht einmal einer Nebentätigkeit nachgehen, sondern lediglich ein Vorstellungsgespräch besuchen.

Hier gilt dann erst recht, dass dies keinen Einfluss auf das bisherige Arbeitsverhältnis hat.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de

Nachfrage vom Fragesteller 03.06.2005 | 18:12

Danke für Ihre schnelle Antwort. Allerdings bleibt nach ihrer Einleitung ("Ich denke, Sie ....") doch eine Ungewissheit bestehen, ob ihre Argumentation "allgemein" geteilt wird. Daher noch einmal die folgende etwas genauere Nachfrage:

Ist das "Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Angestelltem" im beschriebenen Fall das einzige oder zumindest das ausschlaggebende Kriterium? Gibt es noch andere Pflichten für den Krankgeschriebenen, die durch Wahrnehmung eines Vorstellungsgesprächs verletzt würden? (Sicher darf man z.B. - abhängig vom Grund der Krankschreibung - nichts tun, was der Gesundung im Wege steht.)

Nochmals Danke.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.06.2005 | 18:31

Sie haben Recht. Die Formulierung "Ich denke...." klingt nicht gerade vertrauenserweckend aber leider verfallen wir Anwälte immer gern in diesen Jargon.

Einem Arbeitnehmer kann in der Zeit krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit nicht untersagt werden, solche persönlichen Angelegenheiten und Arbeiten zu Hause zu besorgen, die den Heilungsprozess nicht nachteilig beeinflussen.

D.h. mit gebrochenem Arm sollte man nicht schwimmen gehen oder sich auf einem Volksfest amüsieren. Bei dem geplanten Vorstellungsgespräch vermag ich in Ihrem Fall eine Gefährdung des Gesundheitsprozesses nicht zu erkennen.

Deshalb können Sie ruhig das Vorstellungsgespräch wahrnehmen.

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