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| 28.10.2016 07:10 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Daniela Désirée Fritsch



Ich habe für einen untätigen Rechtsanwalt als Gebühr für die Akteneinsicht bzgl. einer Strafanzeige gegen mich, im Vorfeld EUR 900,00 bezahlt.
Das Verfahren gegen mich wurde ohne dessen Aktivität, mittlerweile eingestellt.
Als ich im Gegenzug gegen die haltlosen Vorwürfe Gegenanzeige am 05.08.2016 bei der Staatsanwaltschaft Ulm erstattet habe und sich bis heute die diese nicht gemeldet hat noch ein Aktenzeichen vorliegt, bat ich meinen Anwalt diesbezüglich schriftlich "nachzuhaken". Dieser hat mir versprochen nach seinem Urlaub tätig zu werden. Nach dessen Urlaub hatte dieser jedoch alle möglichen Ausreden, meinem Wunsch nicht nachzukommen. Nachdem ich diesem Anwalt weitere anwaltliche Tätigkeit für mich untersagt habe und ich einen anderen Anwalt mit der Vertretung meiner Interessen erfolgreich beauftrag habe, stellt sich nun die Frage, kann ich zumindest einen Teil meiner Gebühren von dem untätigen Anwalt zurückfordern ?
Sehr geehrter Mandant,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Anfrage wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass der Kollege eine Gebührenvereinbarung mit Ihnen abgeschlossen hat, denn nur dann wäre das Honorar in dieser Höhe erklärbar. Bei einer Abrechnung auf Basis des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG) wäre ein niedrigerer Betrag entstanden. Diese Vereinbarung müsste mit Ihnen schriftlich abgeschlossen worden sein, um wirksam zu sein. Wäre es bei einer mündlichen Abrede geblieben, könnte sich der Rechtsanwalt hierauf nicht berufen und muss nach dem RVG abrechnen.

Soweit ich Sie verstehe, hatten Sie den Rechtsanwalt ursprünglich nicht nur zur Akteneinsichtnahme, sondern auch zur anschließenden Verteidigung Ihrer Interessen beauftragt, zu der es jedoch gar nicht mehr kam.

In diesem Fall hat sich seine Tätigkeit also - zum einen wegen längerfristigen Untätigbleibens, zum anderen aber auch wegen Ihrer Mandatsentziehung - rein auf die Akteneinsichtnahme beschränkt.

Für eine solche Tätigkeit sieht das RVG eine eigene Gebührenziffer (Nr. 4302 Nr. 3 VV RVG) vor. Mitsamt Kosten und Steuern hätte er Ihnen darüber 214,20 € in Rechnung stellen können. Den darüber hinausgehenden Betrag können Sie zurückfordern.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 28.10.2016 | 08:48

Sehr geehrte Frau Fritsch,
würden Sie evtl. die Rückerstattungsforderung übernehmen und wenn ja zu welchem Honorar ?

Mit freundlichen Güßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.10.2016 | 08:56

Sehr geehrter Mandant,

gerne bin ich Ihnen bei der Rückforderung des überzahlten Betrages behilflich. Ich selbst würde die Angelegenheit nach dem RVG abrechnen, das sich in der Höhe der Gebühren danach richtet, wie hoch die einzuforderne Summe liegt. Bei einem Betrag in Höhe von 685,80 € entstünden demnach Gebühren in Höhe von 147,56 €.

Darin inbegriffen wären sämtliche außergerichtlichen Tätigkeiten, also sowohl der Informationsaustausch zwischen Ihnen und meiner Kanzlei, als auch die Korrespondenz mit dem Kollegen.

Gerne können Sie meine Kanzlei bei Interesse unter der Telefonnummer 0228 / 25 94 33 oder mich direkt unter meiner E-Mail Adresse daniela.fritsch@ra-fritsch.de kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Daniela Désirée Fritsch
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 28.10.2016 | 09:03


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