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Vorsatzhandlung

| 09.01.2018 06:19 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ingo Bordasch


Folgender Fall:

A ( 30 Jahre) weiss von B ( 50 Jahre) Herzerkrankung.

Als A, B wieder trifft, bittet er B vorsätzlich, dass er doch mit Ihm ein paar Sportuebungen machen sollte.

A hat damit vor und erwartet, dass B eine Herzattacke bekommt.

B macht bei den Sportuebeungen freiwillig mit und bekommt anschließend eine Herzattacke.

Hat B einen Anspruch auf Schmerzensgeld ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

da B freiwillig die Sportübungen gemacht hat, besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Schmerzensgeld, da A nicht schuldhaft handelte.

Anders ist die Rechtslage, wenn A eine sogenannte Garantenstellung gegenüber B einnimmt und deshalb verpflichtet wäre, B aktiv am subjektiv gefährlichen Sport zu hindern oder wenigstens B zu warnen. Dies liegt beispielsweise bei nahem Verwandten (Kinder, Enkel, Eltern, Geschwister) vor. Dann könnte ein Schmerzensgeldanspruch aus § 823 Absatz 2 BGB bestehen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.

Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, einen ersten rechtlichen Überblick verschafft zu haben.

Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 10.01.2018 5/5,0
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