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Vorsätzlicher Betrug - Ist eine Bewährung noch denkbar?

| 21.11.2009 19:02 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch


Mit welcher möglicher Strafe muss ich rechnen wenn mir der vorsätzliche Betrug nachgewiesen werden kann es geht um über 100.000 Euro? Ist eine Bewährung noch denkbar, obwohl ich bereits vor 5 Jahren einmal eine Geldstrafe über 90 Tagessätze bekommen habe?

Und handelt es sich um einen Betrug wenn ein Kaufvertrag für eine Immobilie unterschrieben wurde, diese jedoch dann nicht gekauft werden konnte.

Sehr geehrte Fragestellerin,

ich möchte Ihre Frage anhand des dargestellten Sachverhaltes und des ausgelobten Einsatzes wie folgt beantworten:

Grundsätzlich ist für die Strafzumessung der Schaden ein gewichtiger Punkt. Ein Betrug, bei dem ein Schaden von 100.000 € entsteht ist schon ein schwerwiegender, der je nach den Begleitumständen, jedenfalls zu einer Freiheitsstrafe führt. Ohne weitere Anhaltspunkte dürfte diese leicht oberhalb von 12 Monaten liegen.

Die Frage ob eine solche Strafe zur Bewährung ausgesetzt werden kann ist eine ganz andere. Sie schreiben Sie hätten schonmal eine Verurteilung wegen Betruges hingenommen. Dies führt zwar grundsätzlich zu einer größeren Strafe, jedoch liegt die Tat bereits 5 Jahre zurück, so dass ich nicht davon ausgehe, dass diese hier eine Auswirkung haben wird.

Durch geeigneten Vortrag eines Verteidigers ist hier eine Bewährungsstrafe sicherlich möglich. Sie haben noch nie eine Bewährungsstrafe erhalten, so dass der Grundsatz gilt, dass sich jeder mindestens einmal bewähren kann.

Zur eigentlichen Strafbarkeit muss genaue Kenntnis vom Sachverhalt bestehen. Grundsätzlich stellt jeder Abschluss eines Vertrages, obwohl die Person Ihre Zahlungsunfähigkeit oder Zahlungsunwilligkeit kennt einen Betrug dar. Vorliegend müsste aber betrachtet werden, ob dies überhaupüt vorsätzlich geschehen ist, ob ein Schaden entstanden ist usw.

Ich kann Ihnen nur empfehlen, einen Verteidiger zu beauftragen, je früher je besser, dann ist noch das meiste herauszuholen. Dieser wird erstmal die Akte prüfen.

Gerne stehe auch ich Ihnen zur Verfügung, falls Sie mich per E-Mail unter Haberbosch@asz-kanzlei.de kontaktieren lasse ich Ihnen ein unverbindliches Angebot zu kommen.

Bewertung des Fragestellers 22.11.2009 | 11:21

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