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Vorraussetzungen einer Familienzusammenführung

03.02.2013 15:25 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Ich bin 20 Jahre alt und bin Verheiratet, ich wohne in Herne mein Mann lebt noch im Kosovo.
ich möchte jetzt eine Familienzusammenführung machen.
Mein Mann hat den Deutschkurs B1 bestanden,
ich verdiene 1300€ Netto und 980 € Brutto meine Wohnung ist 50m² groß 260€ Warmmiete.
Nun möchte ich wissen ob mein Gehalt und meine Wohnung groß genug sind damit mein Mann eine Zusage bekommt.

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihnen gerne Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen nur eine erste rechtliche Einschätzung auf der Grundlage Ihrer Angaben darstellen können.

Grundsätzlich benötigen Ihr Mann ein Visum zur Einreise in die Bundesrepublik Deutschland. Der entsprechende Reisezweck oder Aufenthaltszweck muss bei der Antragstellung bei der deutschen Auslandsvertretung angegeben werden. Diese Reisezwecke oder Aufenthaltszwecke sind unter anderem auch die Familienzusammenführung. Bei der Visumerteilung für längerfristige Zwecke leitet die Auslandsvertretung den Visumantrag mit an die zuständige deutsche Ausländerbehörde weiter- Voraussetzungen für die Erteilung eines Visums sind deutsche Sprachkenntnisse der beantragenden Person, ein gesicherter Lebensunterhalt sowie ausreichender Wohnraum. Nach Ihren oben gemachten Angaben sind die Voraussetzungen für die Erteilung eines Visums erfüllt. Insofern stehen der Erteilung des Visums keine Hindernisse entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Bildt
Rechtsanwalt

Ergänzung vom Anwalt 04.02.2013 | 15:01

Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte noch ergänzen, dass der Zusammenzug von Familienangehörigen (hier: Ehegatten) nach Deutschland nach nur uneingeschränkt möglich ist, wenn nach das andere Familienmitglied deutscher Staatsangehöriger ist. Dann muss nach § 28 Nr. 1 AufenthG auch ein Aufenthaltstitel erteilt werden. Ansonsten gilt § 27 Abs. 1 AufenthG. Danach wird die Aufenthaltserlaubnis zur Herstellung und Wahrung der familiären Lebensgemeinschaft im Bundesgebiet für ausländische Familienangehörige (Familiennachzug) wird zum Schutz von Ehe und Familie gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes erteilt. Nach § 27 Abs. 3 AufenthG kann jedoch die Aufenthaltserlaubnis versagt werden, wenn derjenige, zu dem der Familiennachzug stattfindet, für den Unterhalt von anderen Familienangehörigen oder anderen Haushaltsangehörigen auf Leistungen nach dem Zweiten oder Zwölften Buch Sozialgesetzbuch angewiesen ist. Wenn Sie also nach dem Zuzug auf Sozialleistungen angewiesen wäre, weil Sie infolge des Familienzuzuges nicht mehr alleine Ihrem Lebensunterhalt bestreiten können, wird die Erteilung der Aufenthaltserlaubnis wahrscheinlich versagt werden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit dieser Konkretisierung weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Dominik Bildt
Rechtsanwalt

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