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Vorläufige Deckungszusage der KFZ Haftpflicht


| 12.09.2005 09:59 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Markus Timm



Durch einen PKW -Halter wurde mir ein nicht unerheblicher Vermögensschaden zugefügt. Nach Auskunft der Strassenverkehrsbehörde wurde vom Halter 5 Wochen vor dem Schadenseintritt eine vorläufige Deckungszusage erteilt (Doppelkarte) Ich habe den Schaden daher umgehend dieser Versicherung gemeldet. Der Halter hat offensichtlich keinen Kontakt mit der Versicherung aufgenommen. Nun erhalte ich von Seiten der Versicherung immer die Auskunft, der Fall sei in "Deckungsprüfung". Ich habe nun Sorge, meinen Schaden nicht ersetzt zu bekommen, da ich gehört habe, die Zusage könne (z.B.bei Nichtentrichtung der Erstprämie)zurückgenommen werden. Ich weiß ja nicht, ob der Schädiger die Prämie überhaupt zahlen kann. Wenn das jedoch nun mein Risiko wäre, warum überhaupt die vorläufige Deckungszusage?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt summarisch beantworten will:

Ob der Versicherungsnehmer (=Schädiger; VN) seine Beiträge zahlt oder nicht, ist für Sie unerheblich. Nach § 3 Nr. 1 PflVG kann der Geschädigte sowohl gegen den Schädiger als auch gegen den Versicherer Schadensersatzansprüche geltend machen. Zwar ist der Versicherer gegenüber dem VN von der Leistung befreit. Dies berührt aber nicht das sog. Außenverhältnis zu Ihnen.

Bitte beachten Sie, dass der Versicherer sich nicht beliebig viel Zeit lassen kann mit der Prüfung, ob er zum Schadensersatz verpflichtet ist oder nicht (sprich: wer den Schaden verursacht hat). Setzen Sie dem Versicherer eine Zahlungsfrist von 14 Tagen (der Tag muss kalendermäßig bestimmt sein; z.B. 26. September 2005). Sollte die Frist fruchtlos verstreichen, sollten Sie unbedingt einen Rechtsanwalt einschalten, dessen Kosten der Versicherer als Schadensersatz tragen müsste. Hierfür stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Es wäre sodann Klage gegen den Haftpflichtversicherer zu erheben.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Auskunft weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Markus A. Timm
-Rechtsanwalt-
www.Rae-Linden.de
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