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Vorladung wegen weiteren Warenkreditbetrug

27.10.2012 17:32 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


Guten Tag,

vielleicht können Sie Licht ins Dunkel bringen.

Ich habe gestern eine Vorladung von der Polizei bekommen und soll weiteren Warenkreditbetrug begangen haben.

Im Juli habe ich 4 Mails von der Packstation erhalten, worin angeblich Pakete für mich bereit liegen, Ich war sehr verwundert dass hier Pakete für mich bereit liegen sollen, da ich nichts bestellt hatte. Ich habe immer eine Mail an die E-Mailadresse der Post für die Packstationen gesendet worin ich darum gebeten haben die Sendungen zu sperren, da diese anscheinend mit Identitätsklau bestellt worden sind.

Die angegebene Packstaion steht ca. 300 KM von meinem Wohnort entfernt

Die Post hat auch immer diese Mails automatisch beantwortet, jedoch immer ohne Ergebnis. Die Pakete wurden nie abgeholt und sind immer wieder direkt zum Versender zurück gegangen.

Es wurde mit meinem Namen, gefälschten Bankdaten und einer falschen E-Mailadresse bestellt jedoch mit meiner Adresse und einer abweichenden Lieferadresse.

Es kam lt. Polizei zu keinem Schaden, da die Ware immer wieder beim Versender eigegangenZurückgegangen ist. Ich danke dem Polizist für die Auskunft, weil ich bis zum Telefonat nie wusste um welche Firma / Lieferanten es sich handelt.

Eine Firma hat auf den Anrufbeantworter gesprochen, da Ihnen die Adresse und eine abweichende Lieferadrese an eine ca. 300 KM vom Wohnort enfernte Packstation komisch vorkam. Nach Rückruf bei der Firma konnten der Auftrag strorniert werden und die Sendung gestoppt werden,

Der Polizist sagte mir ich müsste keine Auskunft dazu geben. Ich möchte dieses aber tun, gerade weil ich mich hier eher als geschädigter, denn als Beshuldigter sehe

Ich habe auch noch alle Kopie von den E-Mails die ich an die Packstationadresse geschickt habe, woraus hervorgeht, dass ich diese Sendung ausdrücklich sperren lasse, da nie eine BEtsellung meinerseit erfolgte.

Bitte um kurze Nachricht,

wie hier die weitere Vorgehensweise der Polizei / STA ist.





27.10.2012 | 19:44

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Fragen beantworte ich Ihnen im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung und des gewählten Einsatzes gerne wie folgt.


Es ist offenbar ein förmliches Ermittlungsverfahren gegen Sie eingeleitet worden.

Ein Anfangsverdacht ist damit bereits bejaht worden. Ein solcher ist nämlich Voraussetzung für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens.

Um Anklage erheben zu können, muss allerdings ein hinreichender Tatverdacht (nächst höhere Stufe) bestehen. Andernfalls ist das Strafverfahren einzustellen, § 170 Abs. 2 StPO .

Für eine Verurteilung ist dann die Überzeugung von der Täterschaft "bei Schweigen aller vernünftigen Zweifel" notwendig.


Sie haben das Recht, sich zu äußern. Daher sind Sie vorgeladen worden.

Sie haben aber als Beschuldigter auch das gute Recht zu schweigen. Aus dem Schweigen dürfen keinerlei Rückschlüsse zu Ihrem Nachteil gezogen werden.

Es muss Ihnen eine angebliche strafbare Handlung nachgewiesen werden. Sie müssen sich nicht entlasten.


Die Staatsanwaltschaft leitet die Ermittlungen. Die Polizei hilft bei der Durchführung.

Nach Abschluss der Ermittlungen entscheidet dann die Staatsanwaltschaft, ob und gegen wen Anklage erhoben wird. Andernfalls wird das Verfahren eingestellt (s.o.).


Ich empfehle Ihnen, einen Verteidiger einzuschalten. Dieser (und nicht Sie persönlich) kann zunächst Akteneinsicht nehmen, § 147 Abs. 1 StPO . Nur so können überhaupt der aktuelle Sachstand und die Beweislage vollständig und zuverlässig in Erfahrung gebracht werden.

Dann kann eine konkrete Beurteilung abgegeben werden. Anschließend - und sinnvoller Weise nur anschließend - kann dann eine Verteidigungsstrategie abgestimmt werden.



Ich hoffe, Ihnen geholfen und einen ersten Überblick verschafft zu haben. Hierzu dient das vorliegende Forum. Eine Einzelfalltätigkeit kann und will dieser Beitrag natürlich nicht ersetzen.

Für Ihre Verteidigung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Sollte noch eine Unklarheit bestehen, können Sie selbstverständlich gerne auch von der kostenfreien Nachfragemöglichkeit Gebrauch machen.


Rechtsanwalt Christoph M. Huppertz

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