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Vorladung wegen gefälschtem Semesterticket

25.10.2009 10:01 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag!

Vor einem halben Jahr wurde ich auf der Bahnstrecke Bremen - Hamburg mit einem gefälschten Semestertickt erwischt. Dieses Ticket wurde von mir selbst "erstellt".

Nun habe ich von der Bundespolizeit eine Vorladung erhalten, mit dem Hinweis das gegen mich ein ERMITTLUNGSVERFAHREN nach § 263 Abs. 1 StGB, Betrug, geführt wird.

Ich soll nun nächste Woche dort persönlich erscheinen, um mich zu der erhobeben Beschuldigung zu äussern.

Meine Frage nun, 1. ist es Sinnvoll das ich dort erscheine bzw. eine schriftliche Stellungnahme abgebe wo ich mich u. a. reumütig zeige, meinen Fehler eingestehe und versichere, das ich dies nie wieder tun werde.

Oder 2. das ich die Aussage verweigere und die weiteren polizeilichen Ermittlungen abwarte?

Ich bin bisher noch nicht vorbestraft, habe keine sonstigen Eintragungen im Führungszeugnis vorliegen und bin auch sonst nie strafrechtlich auffällig gewesen.

Was empfehlen Sie mir???

Danke!

MfG

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Der Vorladung müssen Sie nicht folgen, da Sie als Beschuldigter nicht verpflichtet sind, sich selbst zu belasten. Sollten Sie dennoch aussagen wollen, wird hierüber ein Protokoll erstellt, das in die Ermittlungsakte mit aufgenommen wird.

Es empfiehlt sich, zunächst keine Aussage zu machen, sondern über einen Rechtsanwalt Akteneinsicht zu beantragen, um die genauen Vorwürfe sowie den Stand der Ermittlungen beurteilen zu können. Nach Gewährung der Akteneinsicht kann dann überlegt werden, ob eine Aussage gemacht werden sollte oder nicht.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort zunächst weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
(Rechtsanwältin)
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Bitte beachten Sie, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine andere rechtliche Bewertung ergeben.

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