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Vorladung wegen Verstoß gegen BTMG nach bekiffter Autofahrt

| 30.10.2018 20:13 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


09:40
Hallo,

ich wurde vor 2 Wochen bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle rausgezogen und man hat bei mir durch einen Urintest THC nachweisen können, da ich bekifft gefahren bin. Ich habe den Polizisten dann auch das kleine Tütchen mit Cannabis, das ich noch dabei hatte gegeben, da ich wusste, dass sie danach mein ganzes Auto durchsuchen werden. Anschließend dann das normale Prozedere... Auto wurde durchsucht, stehengelassen und ich wurde zur Blutentnahme gebracht. Zwischenzeitlich hatte der Polizist auch versucht Informationen über meine Dealer herauszulocken, ich habe aber jedoch nur gesagt, dass ich keine richtigen Dealer kenne und es auch nur durch Freunde bekomme.
Als die Polizisten mich dann nachhause gebracht haben, wollten sie "kurz" meine Wohnung anschauen. Das wollte ich dann nicht, habe mich aber leider klein reden lassen, da sie meinten, sie würden das sowieso durch eine richterliche Anordnung durchsetzen.
Es lief letztendlich darauf hinaus, dass ich Ihnen gestanden habe noch etwas Cannabis zu besitzen (es waren mit dem was sie bereits von mir hatten allerhöchstens 5 Gramm, wenn ich schätzen müsste sogar eher 3 Gramm) und sie dann mein Zimmer (ich wohne in einer WG) komplett durchsucht haben. Es wurde sonst nichts mehr gefunden, außer einige leere, sichtlich gebrauchte Tütchen, die ich noch hatte. Mitgenommen wurde aber nur das Cannabis, das ich Ihnen gestanden habe.
Nun habe ich nach 2 Wochen eine Vorladung vom Polizeipräsidium bekommen wegen Verstoß gegen das BTMG.
Mein erster Gedanke war, den Termin nicht wahrzunehmen, jedoch bin ich mir nicht sicher was mich dann erwartet. Einen Anwalt kann ich mir eigentlich nicht leisten und möchte ich auch nicht, da ich es bei dieser geringen Menge für unnötig halte und ich sowieso schon einen Haufen Geld für die, mit hoher Wahrscheinlichkeit, kommende MPU bezahlen muss.
Was würden Sie mir raten zu tun und mit was für Folgen muss ich dann rechnen?
Ich habe auch das Gefühl, dass man mich hier nur wegen potentiellen Informationen über Dealer vorlädt.
Das einzige Mal, dass ich wegen sowas Probleme hatte, war als man mich beim Kiffen in der Öffentlichkeit mit einem Joint und sonst nichts erwischt hatte. Da sie nur den Joint hatten wurde es damals fallengelassen.

Ich danke Ihnen schon mal für Ihre Hilfe!
30.10.2018 | 20:40

Antwort

von


(340)
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Tel: 0176/38400010
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Sehr geehrter Fragesteller,


Sie haben Recht, die Durchsuchung geschah freiwillig ud einen Beschluss hätte es mit Sicherheit dafür nicht gegeben.

Sie können dem Fund aber nun nicht mehr "widersprechen" ( genauer, dessen Verwertung gegen Sie)

Allerdings handelt es sich um eine geringe Menge, so dass der Besitz entweder nicht geahndet wird, oder aber mit einer minimalen Geldstrafe zu belegen sein wird. Dies kommt allerdings aus Bundesland an, in Bayer bis 1000 Eur, im Westen und Norden eher Einstellung oder 200-500 Euro.

Ihre Fragen:

Was würden Sie mir raten zu tun und mit was für Folgen muss ich dann rechnen?

Eine geständige Einlassung wegen dem Besitz, und das "zum-Ausdruck-Bringen" von Reue werden Ihnen m.E: am besten helfen.

Ich habe auch das Gefühl, dass man mich hier nur wegen potentiellen Informationen über Dealer vorlädt.

Bei der Polizei soltlen Sie ohnehin auf KEINEN Fall erscheinen; Sie können gerne alle Angaben schriftlich tätigen.

Das einzige Mal, dass ich wegen sowas Probleme hatte, war als man mich beim Kiffen in der Öffentlichkeit mit einem Joint und sonst nichts erwischt hatte. Da sie nur den Joint hatten wurde es damals fallengelassen.

Dies wird sich m.E.kaum auswirken; dennoch sollten Sie angeben, dass Sie sich den Vorfall haben zur Lehre sein lassen und für immer mit dem Konsum aufgehört haben, den Sie ohnehin nur selten getätigt hatten. Sie müssen sich mehr Sorgen wegen Ihrem Führerschein machen (je nach THC-Abbauwert); wegen dem Besitz soltlen Sie schriftlich kurz Stellung nehmen, und in aller höflichkeit unter Verweis auf Ihr geringes Einkommen und Einstellung gegen eine geringe Geldauflage bitten.

Dies führt nach meiner Erfahrung zum bestmöglichen Erfolg in Anbetracht der Umstände.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Ein anwaltliches Schreiben , Absage der Vorladung und Stellungnahme kostet übrigens bei uns etwa 140 Euro.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tamás Asthoff

Nachfrage vom Fragesteller 30.10.2018 | 20:52

Könnten Sie mir eventuell sagen, was mich denn erwarten könnte, wenn ich gar keine Aussage mache und die Vorladung einfach nur absage? Da man in meinem Zimmer nicht gerade wenige alte Tütchen gefunden hat (eine kleine Tupperbox halbvoll), habe ich die Befürchtung, dass man mir das mit dem ohnehin seltenen Konsum nicht abkaufen wird. Dummerweise habe ich auch zugegeben, dass sich sowas die Jahre ansammelt...

Ich danke Ihnen vielmals für Ihre Hilfe!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 31.10.2018 | 09:40

Könnten Sie mir eventuell sagen, was mich denn erwarten könnte, wenn ich gar keine Aussage mache und die Vorladung einfach nur absage?

Eine geständige EInlassung ist strafmildernd.

Da man in meinem Zimmer nicht gerade wenige alte Tütchen gefunden hat (eine kleine Tupperbox halbvoll), habe ich die Befürchtung, dass man mir das mit dem ohnehin seltenen Konsum nicht abkaufen wird.

Alte, gebrauchte Tütchen sind als solche erkennbar und unterscheiden sich von nagelneuen Tütchen, die "Dealer" oft verwenden. Darauf kann man hinweisen.

Dummerweise habe ich auch zugegeben, dass sich sowas die Jahre ansammelt...


Ich sehe diese Aussage nicht als dumm, sondern als zweckgemäß an.

Bewertung des Fragestellers 31.10.2018 | 12:44

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