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Vorladung wegen Unterschlagung/Hehlerei eines Handys


10.07.2006 11:24 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



Hallo,
mein Mann und ich haben eine Vorladung wegen Unterschlagung eines Handys und Hehlerei im Jahhr 2004 bekommen.

Der Sachverhalt ist folgender:

Ich habe damals beim Gassigehen mit meinem Hund ein Handy auf einem Feld gefunden. Es war aus und ich konnte also nicht in Erfahrung bringen, wem es gehört.
Ich habe es behalten und später bei ebay für ca. 70,-Euro versteigert.
Jetzt kam die Vorladung. Mein Mann wird als Beschuldigter vorgeladen (die ebay-Anmeldung läuft auf seinen Namen) und ich als Zeuge.

Meine Fragen:
Unsere Rechtsschutzversicherung übernimmt keine Anwaltskosten. Ist ein Anwalt in diesem Fall notwendig?

Welches Strafmaß erwartet mich/uns?

Haben Sie einen Tip, wie wir uns am besten bei der Vorladung verhalten?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen
Mit freundlichen Grüßen

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Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

auf Grundlage des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Ich empfehle Ihnen, der Vorladung - so es eine polizeiliche ist - keine Folge zu leisten. Weder Ihr Mann noch Sie sind verpflichtet, zur Sache auszusagen. Dies gilt für das gesamte Verfahren. Ladungen der Staatsanwaltschaft oder des Gerichts sind aber zwingend Folge zu leisten.

Weiterhin sollten Sie über einen Rechtsanwalt Akteneinsicht beantragen. Mit diesem können Sie sodann die weitere Vorgehensweise abstimmen.

Das Strafmaß für die Unterschlagung ist eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe, für die Hehlerei eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe. Bezüglich der Strafhöhe kommt vorliegend eine Geldstrafe in Betracht, so Sie bzw. Ihr Gatte nicht einschlägig vorbestraft sind. Eine geständige Einlassung und Reue wirken sich regelmäßig strafmildernd aus.

Bitte beachten Sie, dass obige Ausführungen aufgrund fehlender Kenntnis der Strafakte nur eine erste Einschätzung des Sachverhaltes darstellen kann.
Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
www.kanzlei-kaempf.net

Nachfrage vom Fragesteller 10.07.2006 | 16:49

Sehr geehrter Herr Kämpf,
vielen Dank für die schnelle Beantwortung meiner Frage.

Wie schon vorab erwähnt, übernimmt unsere Rechtsschutzversicherung keine Kosten. Deshalb wollten wir diese Angelegenheit ohne Rechtsanwalt klären. Ist das möglich?

Die Vorladung ist eine polizeiliche.
Wie geht es weiter, wenn wir dieser Vorladung nicht nachgeben und wie können wir unser Absagen bei der Polizei begründen? Entstehen uns bei einer dann evtl. folgenden Vorladung durch die Staatsanwaltschaft höhere Kosten?

Können Sie das Strafmaß schätzen? Mein Mann und ich sind natürlich noch nicht vorbestraft.

Vielen, vielen Dank für Ihre Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.07.2006 | 18:32

Sehr geehrte Fragestellerin,

Vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Wie bereits in der Beantwortung dargestellt, sind Sie nicht verpflichtet, der polizeilichen Ladung Folge zu leisten. Dahingehend müssen Sie auch keine Gründe angeben.

Die Beauftragung eines Anwalts ist nicht zwingend erforderlich, da das eventuelle Strafverfahren vor dem Amtsgericht stattfinden wird. Allerdings empfiehlt sich eine solche, da ein Anwalt regelmäßig zu einem günstigeren Ausgang beitragen wird.

Hinsichtlich des Strafmaßes kann ohne Aktenkenntnis keine abschließende Beurteilung getroffen werden. Es ist jedoch von einer Geldstrafe auszugehen.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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