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Vorladung wegen Betrug. Akteneinsicht.


| 09.10.2014 10:51 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Lars Winkler


Zusammenfassung: Der Beschuldigte in einem Ermittlungsverfahren kann gemäß § 147 Abs. 7 StPO Antrag auf Informationen aus der Ermittlungsakte beziehungsweise auch auf entsprechende Abschriften stellen.


Hallo,

kann ich bei einer Vorladung wegen Betrug selber schriftlich Akteneinsicht beantragen, wie das zB. bei Abmahnungen bei Landgericht möglich ist? Oder muss ich dazu immer bei der Polizei, zu der die Vorladung vorliegt persönlich vorstellig werden?
Da ich nur sehr wage Anhaltspunkte habe, um was es sich handeln könnte, möchte ich nicht gleich einen Anwalt zur Akteneinsicht beauftragen, wenn ich das auch mit einem Fax,oder Brief selber tun kann.
Dann kann ich selbst entscheiden, ob ich einem Anwalt Mandat erteile, oder ob sich das Thema als haltlos/Verwechslung herausstellt.

Danke.

PS: Das ich nicht zur Vorladung erscheinen muss etc., ist mir bekannt.
Sehr geehrter Fragesteller,

Lassen Sie mich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Sie können den Antrag schriftlich stellen. Senden Sie einen Dreizeiler mit sinngemäß folgenden inhalt:„Hiermit beantrage ich in dem gegen mich laufenden Ermittlungsverfahren, Aktenzeichen:…, gemäß § 147 Abs.7 StPO Akteneinsicht. Bitte teilen Sie mir mit, in welcher Form die Akteneinsicht gewährt werden kann." Ihnen als Beschuldigtem wird man sicherlich nicht die Originalakte zum Kopieren übersenden. Sie haben daher mit Kopierkosten (0,50 € pro Seite) zu rechnen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 09.10.2014 | 11:47


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