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Vorladung wegen Betrug


21.05.2007 18:07 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich habe am Freitag eine Vorladung zur Polizei bekommen, weil jemand Anzeige wegen Betruges gestellt hat. Ich weiß bzw. kann mir denken wegen was das ist und ich weiß das ich einen großen Fehler gemacht habe, der mir auch leid tut. Ich soll nun morgen auf dem Polizeipräsidium erscheinen.

Meine Frage ist nun, muss ich der Vorladung Folge leisten? Was passiert wenn ich dies nicht tu? Da in dem Schreiben der Polizei steht das bei Nichterscheinung die Verfolgungsbehörde alles weitere veranlassen wird! Was bedeutet dies? Und was für ein Stafmaß erwartet mich? Der Schaden beträgt knapp 600€. Und wie kann ich es hinbekommen das ich nochmal mit einem blauen Auge davon komme? Ich bin bisher noch nie mit der Polizei in Kontakt getreten.

Bitte helft mir, da ich wirklich große Angst habe!

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Sehr geehrter Ratsuchender,


zur Vernehmung müssen und sollten Sie nicht erscheinen, solange der konkrete Vorwurf nicht aufgrund der Akteneinsicht feststeht. Denn machen Sie Angaben, die ggfs. noch gar nicht aktenkundig sind, könnte dieses negative Folgen haben.

Erscheinen Sie nicht und meldet sich auch kein Rechtsanwalt zur Akte, wird die Sache zur Staatsanwaltchaft abgegeben, die dann über eine Anklageerhebung entscheiden wird.

Daher sollten Sie über einen Rechtsanwalt zunächst erst die Akteneinsicht veranlassen, damit dann nach Einsicht eine Stellungnahme abgegeben werden kann. Dabei könnte es durchaus möglich sein - je nach Ergebnis der Akteneinsicht -, dass es zu einer Verfahrenseinstellung kommt.

Selbstverständlich könnte die Akteneinsicht auch über unser Büro vorgenommen werden.


Ohne Akteneinsicht ist eine Prognose verbindlich kaum möglich.

Wichtig wäre hier eine Schadenswiedergutmachung, da dieses auf eine eventuell in Betracht kommende Einstellung positiv wirken würde. Ansonsten werden Sie vermutlich mit einer Geldstrafe zu rechnen haben.

Daher sollten Sie nun einen Rechtsanwalt mit der Akteneinsicht beauftragen, damit dann das weitere Vorgehen abgeklärt werden kann.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 21.05.2007 | 18:21

Besteht die Gefahr auf eine Gefängnisstrafe? Da habe ich nämlich am meisten Angst vor! Ich bin erst 20 Jahre und ich bereue meinen Fehler ja. Und was hat das mit der Verfolgungsbehörde auf sich?
Was kostet mich so eine Akteneinsicht und was erreiche ich genau damit?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.05.2007 | 18:26

Da Sie nach Ihren Angaben als Ersttäter anzusehen sind, wird eine Gefängnisstrafe kaum in Betracht kommen.


Die Verfolgungsbehörde ist die von mir genannte Staatsanwaltschaft.

Bezüglich der Kosten der Akteneinsicht werde ich Sie gesondert anmailen; die Akteneinsicht selbst ist für das weitere Vorgehen wichtig und umumgänglich. Erst nach Akteneinsicht kann dann das weitere Vorgehen abgeklärt werden; erst dann konnen auch die Weichen für eine eventuelle Einstellung des Verfahrens gestellt werden.

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