Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Vorladung durch Polizei wegen Besitz und Erwerb von BTM

27.02.2012 12:36 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo,

folgender Sachverhalt:

Mein Bruder war Drogendealer und wurde vor 2 Monaten "hochgenommen". Seit Januar 2011 wurde sein Mobiltelefon abgehört.

Nun habe ich eine Vorladung bekommen weil ich angeblich zu mehreren Tatzeitpunkten BTM erworben haben soll.

Tatsächlich habe ich mehrfach gesagt ich würde es gerne mal ausprobieren. Gekauft habe ich ein einziges Mal eine geringe Menge (3 Gramm) Cannabis. Diese habe ich telefonisch "bestellt" (ohne eine Mengenangabe oder ähnliches). Ansonsten gibt es keinerlei weiteren Beweise.

Bis dato bin ich nicht vorbestraft oder auffällig gewesen. Es gab noch nie davor oder danach einen Kontakt mit BTM jeglicher Art.

Ich werde die Vorladung warnehmen. Meine Frage ist ob die Polizei mir genaue Details des Vorwurfs bekannt geben muss? (Wann was etc.) Es handelt sich hier ja tatsächlich nur um eine geringe Menge leichter Drogen. (Leider verkaufte mein Bruder auch harte Drogen, mit dennen ich jedoch nie etwas zu tun hatte!)

Ich sehe die Gefahr das mir mehr zur Last gelegt wird als dieser eine Kauf.

Wie sollte ich vorgehen und was habe ich zu erwarten bzw. welche Beweise benötigt die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft um mir mehr Käufe zur Last zu legen? (Nochmal tatsächlich erfolgte 1 Kauf von 3 Gramm Cannabis)

Danke für die Antwort

R.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf.

Bitte beachten Sie, dass die nachstehenden Ausführungen lediglich eine erste rechtliche Einschätzung auf Grundlage Ihrer Angaben darstellen. Hierbei ist der Umfang meiner Beratung durch die gesetzlichen Vorgaben des § 4 RVG begrenzt.

Ich rate Ihnen dringend davon ab den Termin bei der Polizei ohne Kenntnis des Ermittlungsstandes wahrzunehmen!

Gerade wenn Sie geringe Mengen, oder wie Sie sagen keine harten Drogen erworben haben, müssen Sie dafür Sorge tragen, dass Sie Ihre Rechte umfassend wahrnehmen. Dies können Sie jedoch nur, wenn der Akteninhalt bekannt ist. Daher sollten Sie einen Anwalt mir der Sache beauftragen, der Akteneinsicht beantragt. Erst dann sollten Sie sich, wenn überhaupt, zur Sache äußern. Das wird letztlich davon abhängen, welche Beweismittel die Polizei gegen Sie gesammelt hat. Was für Beweise notwendig sind kann pauschal nicht beantwortet werden. Aus eigenen Stücken wird die Polizei dies Ihnen gegenüber aus ermittlungstaktischen Gründen auch nicht freiwillig bekannt geben. Sie werden es erst durch die Anklageschrift (oder da Sie Ersttäter sind durch einen Strafbefehl) erfahren. Unter Umständen kann jedoch eine Anklage abgewendet werden. Dazu ist es auch notwendig zu wissen, ob die Polizei von den von Ihnen erwähnten dreimal Kenntnis hat, oder davon ausgeht, ob Sie lediglich einmal gekauft haben, bzw. kaufen wollten. Demnach sollten Sie unbedingt einen Anwalt Ihres Vertrauens aufsuchen.

Sehr gerne können Sie mich in dieser weitergehenden Angelegenheit auch beauftragen. Dank Email, Fax und Telefon stellt auch die Vertretung über größere Entfernung kein Problem dar.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Sache einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen konnte. Ich weise Sie darauf hin, dass Ihre Frage ausschließlich auf Grundlage Ihrer Schilderung beantwortet wurde und eine endgültige Einschätzung der Rechtslage nur nach umfassender Sachverhaltsermittlung möglich ist. Die Antwort dient einer ersten rechtlichen Einschätzung. Dies kann jedoch eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen. Ich weise Sie zudem darauf hin, dass das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Bei eventuellen Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70110 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr ausführliche und verständliche Antworten auf die Fragen. Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Danke für die schnelle Antwort, war beim Gericht und werde nun mit einem Anwalt weiter machen. Vielen Dank für den Tipp. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Schnelle, kompetente Beantwortung meines Anliegens. Sehr gut. ...
FRAGESTELLER