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Vorladung bei polizei


07.03.2006 18:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Ich habe für morgen eine vorladung bei der polizei in der steht das meine aussage als betroffener erforderlich ist in einem warenkreditbetrug!
ich weiss wohl worum es sich da handelt und zwar hat jemand was bestellt und die rechnung an mich gesendet, ich will mit dieser person aber nichts mehr zu tun haben. muss ich zu dem termin hingehen oder nicht? was kann mich da erwarten in dieser sache? kann ich den termin ohne abzusagen nicht warnehmen?
Hat es konsequenzen für mich da ich vorbestraft bin?

Vielen Dank im Vorraus

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Sehr geehrter Fragesteller,

ich nehme an, dass Sie in der Sache als Zeuge aussagen sollen. Sie sind nicht verpflichtet der Aufforderung der Polizei Folge zu leisten. Sowohl als Zeuge als auch als Beschuldigter sind Sie nur bei einer Ladung durch die Staatsanwaltschaft oder den Richter zum Erscheinen verpflichet.

Auch bei der Staatsanwaltschaft müssen Sie nicht alle Fragen beantworten. Falls Sie befürchen, sich durch eine Antwort selbst zu belasten, steht Ihnen ein Auskunftsverweigerungsrecht zu.

Es hat keine Konsequenzen für Sie, dass Sie vorbestraft sind. Sie sollen lediglich als Zeuge vernommen werden. Ob Sie vorbestraft sind oder nicht, ist irrelevant.

Es steht Ihnen offen, ob Sie einfach den Termin verstreichen lassen oder die Polizei benachrichtigen, dass Sie nicht zu erscheinen beabsichtigen. Da die Sache Sie psychisch sehr zu belasten scheint, empfehle ich einen kurzen Anruf bei der Polizei. Es wird keine negativen Folgen für Sie haben, wenn Sie die Aufforderung der Polizei nicht befolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt

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