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Vorladung bei Ladendiebstahl

16.04.2009 20:45 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


hallo,
es wurde ein ladendiebstahl, von einer erwachsenen person im wert von ca.70€ begangen (ersttäter). es folgte eine vorladung auf das polizeirevier. kann derjenige sich auch schriftlich zum vorwurf äußern? oder ist es tendenziell besser, persönlich auf dem polizeirevier zu erscheinen?
was muss bei der schriftlichen stellungnahme beachtet werden?
vielen dank!

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

die von Ihnen gestellte Frage beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie Ihres Einsatzes wie folgt:

Die betreffende erwachsene Person hat sich eines Diebstahls nach § 242 Strafgesetzbuch (StGB) strafbar gemacht. Dafür sieht das Gesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren oder eine Geldstrafe vor.

Nunmehr hat der Betreffende eine Vorladung zur Vernehmung als Beschuldigter erhalten.

Grundsätzlich ist hier zu empfehlen, dieser Vorladung nicht zu folgen und sich damit auch nicht zum Sachverhalt zu äußern. Der Beschuldigte hat das Recht, zu dem Vorwurf zu schweigen und muss daher nicht der Vorladung Folge leisten und persönlich erscheinen.

Der Betreffende sollte der Polizei in diesem Falle kurz mitteilen, dass er nicht erscheinen wird.

Allerdings rate ich auch davon ab, eine schriftliche Stellungnahme zu fertigen.

Es ist das gute Recht des Beschuldigten, sich nicht zur Sache einlassen zu müssen. Schließlich muss sich niemand selbst belasten.

Ich kann Ihnen nur raten, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Verteidigung zu beauftragen. Dieser wird sich dann bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft anzeigen und Akteneinsicht beantragen. Nach erfolgter Akteneinsicht kann dann zwischen dem Anwalt und dem Beschuldigten eine Verteidigungsstrategie ausgearbeitet werden.

Erst dann erfolgt durch den Rechtsanwalt eine Stellungnahme zu den erhobenen Vorwürfen.

Zusammenfassend kann ich Ihnen also mitteilen, dass es dem Betreffenden freilich frei steht, sich zu dem Vorwurf zu äußern. Dies kann durch persönliche Vorsprache als auch durch schriftliche Stellungnahme erfolgen.

Allerdings ist davon abzuraten, sich ohne Rechtsanwalt zu dem Vorwurf zu äußern.

Wenn der Betreffende dennoch der Meinung ist, eine schriftliche Stellungnahme fertigen zu müssen, sollte diese alle relevanten Tatsachen enthalten. Allerdings muss man sich nicht selbst belasten und daher ist man nicht gehalten, sich überhaupt zu äußern.

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