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Vorladung Paragraf 242 StGB

03.09.2015 18:45 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Zusammenfassung:

Vorladung als Beschuldigte beim Diebstahl.

Vor zwei Tagen erhielt ich eine Vorladung der Polizei mit dem Vorwurf der Rechtsverletzung: Paragraf 242 StGB Diebstahl einer Hose am ......
Ich soll mich nun unter Vorlage der Ladung auf dem Revier einfinden.

Nun meine Frage: Ich war an diesem Tag tatsächlich in dem Kaufhaus einkaufen und habe mit EC-Karte gezahlt. Die Waren dort sind alle mit einer elektronischen 'Plakette' gesichert. An dieser Hose fehlte diese und ich habe sie leider!!!!!! (Warum???? Noch nie getragen) in der umkleide eingesteckt. Am Ausgang des Warenhauses ertönte kein Signal und ich bin auch von keinem Ladendetektiv angesprochen worden. Jetzt knapp 5 Monate später kommt die Vorladung. Nun meine Frage: Ich würde diese Hose sehr gern mit einer Entschuldigung und Finanz.Ausgleich dem KH/Geschäftsleitung zukommen lassen. Hat das Sinn? Oder besser eine Aussage bei der Polizei bzw.Akteneinsicht? Mit ist diese Sache sehr sehr unangenehm und ich möchte sie gern unkompliziert lösen. Ich danke Ihnen sehr für Ihre Hilfe!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie sind nicht verpflichtet bei der Polizei eine Aussage zu machen. Sie können einen Anwalt beauftragen und die Ermittlungsakte einsehen lassen um dann über den Anwalt eine Einlassung abzugeben. Dies ist immer der generelle Rat bei Strafsachen. Bei Ihnen ist der Fall aber sehr eindeutig. Es ist daher in jedem Fall sinnvoll die Hose zurück zu geben und den Schaden auszugleichen, verbunden mit einer Entschuldigung.

Da Sie nicht vorbelastet sind ist nach meiner Erfahrung damit zu rechnen, dass das Ermittlungsverfahren eingestellt wird, eventuell nach § 153 oder 153 a StPO . Bei einer Einstellung nach § 153 a müssten Sie mit einer Geldauflage rechnen, würden aber nicht als bestraft gelten. Bei Ersttätern die ein Geständnis ablegen und den Schaden ausgleichen wird in der Regel das Verfahren eingestellt.

Sie können daher bei der Polizei den Vorwurf einräumen und parallel sich an das Kaufhaus wenden.

Wie oben bereits gesagt, ist der sicherere Weg der zum Anwalt, Sie müssten dann nicht zur Polizei.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Wöhler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familien- und Arbeitsrecht

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