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Vorladung Geldkreditbetrug nach § 263 StGB

24.04.2009 13:47 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Vor einigen Wochen habe ich bei einer Bank online einen Kredit in Höhe von 3.000 Euro beantragt. Leider habe ich in Bezug auf meine Arbeit angegeben, bei meinem Arbeitgeber unbefristet beschäftigt zu sein, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt bereits von einer Kündigung aus betrieblichen Gründen Kenntnis hatte. Die von der Bank verlangten Girokontoauszüge und letzten beiden Gehaltsabrechnungen habe ich (selbstverständlich unverändert) beigefügt. Urkunden wurden also nicht gefälscht.

Der Kredit wurde zunächst per E-Mail zugesagt, dann aber abgelehnt, wenngleich ich letzteres erst auf Nachfrage und ohne Angabe von Gründen erfuhr.

Nun erhielt ich eine Vorladung im Ermittlungsverfahren wegen der Straftat Geldkreditbetrug gemäß § 263 StGB .

Meine Frage ist nun: Womit habe ich zu rechnen? (Ich bin nicht vorbestraft und auch noch nie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen. Außerdem wurde mir ja nie Geld ausgezahlt; der Bank ist also kein Schaden entstanden.) Besteht die Möglichkeit, dass das Verfahren nach § 153 StPO gegen Zahlung einer Geldbuße eingestellt wird und eine Eintragung ins Bundeszentralregister unterbleibt?

Falls das Verfahren nicht eingestellt wird, mit welcher Strafe müsste ich rechnen? Meine bisherigen Recherchen haben ergeben, dass selbst bei einer Geldstrafe unter der Eintragungsgrenze in das Führungszeugnis für Arbeitgeber eine Eintragung ins Bundeszentralregister erfolgen könnte, die erst nach 5 Jahren gelöscht wird. Ist dies korrekt? Da ich eine Beamtenlaufbahn anstrebe, möchte ich dies natürlich auf keinen Fall!

Wie soll ich mich bei der Vorladung verhalten?

Herzlichen Dank für Ihre Auskunft.

24.04.2009 | 14:21

Antwort

von


(562)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

grundsätzlich gilt: ohne Einsicht in die Ermittlungsakte sollte keine Stellungnahme gegenüber den Ermittlungsbehörden erfolgen.

Betrug wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft; § 263 StGB . Der Betrugsversuch ist bereits strafbar. Der Versuch kann milder bestraft werden als die vollendete Tat; § 23 Absatz 2 StGB .

Ob eine Einstellung gem. § 153 StPO erfolgen kann, kann ohne Einsicht in die Ermittlungsakte nicht beurteilt werden. Wegen der Höhe des gefährdeten Vermögens halte ich eine Geldstrafe jedoch für wahrscheinlicher.

Wollen Sie Beamtin werden, kann die Behörde eine unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister verlangen. In diesem Falle würde auch eine Verurteilung, die im privaten Führungszeugnis nicht sichtbar ist, der Behörde bekannt werden.

Ich rate Ihnen daher einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl mit Ihrer Vertretung zu beauftragen. Dieser kann Akteneinsicht nehmen und dann die entsprechenden Schritte einleiten, um möglicherweise doch eine Einstellung zu erreichen.
Gerne steht Ihnen unsere Kanzlei dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet wird. Auch eine größere örtliche Entfernung steht einer Mandatsübernahme nicht im Wege, da die Kommunikation auch gut über Telefon, EMail, Post und Fax erfolgen kann.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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