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Vorladung Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr

18.06.2015 18:16 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung: Bei einem gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr droht eine Geldstrafe und eventuell auch eine Entziehung der Fahrerlaubnis. Man sollte bei einer Vorladung so schnell als möglich einen Strafverteidiger beauftragen.

Sehr geehrte Damnen und Herren,
vielleicht können Sie mir helfen. Ich habe heute eine Vorladung zum Thema: Gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr erhalten. Ich erklär Ihnen mal erstmal was vorgefallen ist. Vor ein paar Monaten saß ich mit meiner Mutter, meinem Bruder und seiner Freundin im Auto. Mein Bruder fuhr und ich saß hinter ihm. Während der Fahrt schob mein Bruder sein Sitz so weit nach hinten, dass ich mich erschreckt habe und aus Schreck den Sitz wieder nach vorne drückte. Glücklicher Weise ist nichts passiert, aber mein Bruder war Stinksauer da er der Meinung war das ich das extra gemacht hätte, obwohl es wirklich ehrlich nur ein Reflex war. Er fuhr aus Wut von der Autobahn runter und fuhr in eine Parkbucht. Diese Aktion hatte mich selbst total aufgeregt und deshalb hielt meinen Bruder fest, mehr auch nicht. Wir rangelten ein bisschen und trafen seine Freundin im Gesicht. Natürlich war ich selbst wütend und trat gegen das Auto meines Bruders und zerstörte einen Scheinwerfer(den ich bereits bezahlt hatte) und ging weg. Einige Minuten später kam die Polizei und nahm die Anzeige meines Bruders gegen mich auf. Er sagte der Polizei ich hätte das alles extra gemacht und hätte seine Freundin verletzt. Ich kam einige Minuten später zurück und wurde auch von der Polizei interviewt, ich sagte denen dass das alles nicht gewollt war und das es wirklich nur ein Reflex war. Die nahmen alles auf. Inzwischen mache ich eine Therapie gegen solche Ausfälle und mir tat das alles im Anschluss auch total Leid und schäme mich dafür. Und heute kam diese Vorladung an. Meinen Sie ich solle da hingehen und das so schildern? Soll ich am besten einen Anwalt einschalten? Was könnten denn da für Strafen folgen?
18.06.2015 | 18:44

Antwort

von


(16)
Beim Schlump 58
20144 Hamburg
Tel: 040 - 35709790
Tel: 0163-2688570
Web: http://www.verteidigerin-braun.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung Ihrer Schilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

Sie sollten der Vorladung zur Polizei nicht folgen und sinnvollerweise einen Rechtsanwalt mit Ihrer Verteidiger beauftragen. Dieser wird den Vernehmungstermin für Sie absagen und zunächst Akteneinsicht für Sie beantragen. Nach Akteneinsicht wird der Rechtsanwalt vermutlich eine Stellungnahme für Sie abgeben und mit der Staatsanwaltschaft verhandeln.


Im besten Fall kann der Rechtsanwalt für Sie eine Einstellung des Verfahrens erreichen. Im Falle einer Anklage und einer Verurteilung kommt es auf etwaige Vorstrafen und den genauen Akteninhalt an. Sollten Sie keine Vorstrafen haben, so kommt eine Geldstrafe in Betracht. Eine Entziehung der Fahrerlaubnis kann ebenfalls in Betracht. Es wird sich sicherlich positiv auswirken, dass Sie eine Therapie begonnen haben.

Sie sollten sich aber dennoch nicht selbst gegenüber der Polizei äußern, sondern dies einem erfahrenen Strafverteidiger überlassen. Bedenken Sie, dass Staatsanwälte, Richter und Rechtsanwälte "die gleiche Sprache" sprechen.


Beachten Sie bitte, dass dieses Forum nur einer ersten Orientierung dient und eine persönliche Beratung nicht ersetzen kann. Sollten Ihnen noch etwas unklar sein, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Braun
-Rechtsanwältin-


Rechtsanwältin Alexandra Braun
Fachanwältin für Strafrecht

ANTWORT VON

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