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Vorladung : Ermittlungsverfahren wegen Verstoß gegen das Verstoß BtMG

30.10.2019 13:02 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Zusammenfassung: Als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Betäubungsmittelbestellungen per WhatsApp müssen Sie polizeilichen Ladungen zur Beschuldigtenvernehmung keine Folge leisten. Üben Sie Ihr Schweigerecht aus und nehmen Sie über einen Strafverteidiger Akteneinsicht.

Ich werde als Beschuldigter vorgeladen .

Ja ich bin gestern von der Arbeit nach Hause gekommen hab in meinen Briefkasten geschaut und da lag die vorladung zum Gespräch.

Ich konsumiere regelmäßig kaufe nur in geringen Mengen und habe noch nie was verkauft oder sonst wie strafrechtlich ausgefallen , ein Kollege wurde auch vor paar Monaten zum Gespräch eingeladen und ihm wurde vorgeworfen das er dealen tut was nicht der Fall ist , in seinem Gespräch bei der Polizei wurden auch Chats gezeigt und mein Name stand da auch mit drauf laut seiner Aussage, wa soll ich tun ich bin überfragt der Termin ist am 4.11

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich Ihnen wie folgt beantworten darf:

Als Beschuldigter in einem Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz haben Sie keine Verpflichtung, der polizeilichen Ladung Folge zu leisten. Das bedeutet, dass sie zu dem Termin nicht erscheinen müssen, und genau dies empfehle ich Ihnen auch. Denn als Beschuldigter haben Sie ein umfassendes Schweigerecht und müssen sich insbesondere nicht selbst belasten.

Des weiteren empfehle ich Ihnen einen im Strafrecht tätigen Rechtsanwalt mit ihrer Strafverteidigung zu beauftragen und über diesen zunächst Akteneinsicht in die Ermittlungsakte zu nehmen. gerne stehe auch ich Ihnen diesbezüglich zur Verfügung.
Denn erst, wenn der genaue Wortlaut des hier gegenständlichen Chats bekannt ist, können Sie gemeinsam mit Ihrem Rechtsanwalt die weitere Vorgehensweise bzw. Verteidigungsstrategie abstimmen. Häufig werden Betäubungsmittelbestellungen per WhatsApp nicht im Klartext, sondern verklausuliert formuliert. Die Tatsache alleine, dass Sie in den Kontakten einer Person, die des Betäubungsmittelhandels verdächtig ist, vorkommen, ist jedenfalls zum Beweis Ihrer eigenen Tatbeteiligung ungeeignet. Ein Tatnachweis hinsichtlich des Erwerbs von BtM durch Sie dürfte unter Umständen schwierig sein.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblem zu meiner ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage ebenso wie für eine weitere Wahrnehmung Ihrer Verteidigung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

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