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Vorladung Beschuldigte BTMG §29/Im genannten Tatzeitraum in Krankenhaus

| 22.01.2019 02:58 |
Preis: 35,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer


Zusammenfassung: Was tun bei Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung? Es kommt darauf an, wie der Ermittlungsstand ist, hier ein unklares Alibi.

Guten Morgen. Ich habe eine Vorladung für eine Vernehmung als Beschuldigte von der Polizei erhalten, in der mir vorgeworfen wird, in einem bestimmten Zeitraum einen allgemeinen Verstoß mit Amphetaminen zu hause begangen zu haben.
Ich kann jedoch nachweisen, dass ich im Großteil des angeblichen Tatzeitraums stationär im Krankenhaus gelegen habe. Ist dies hilfreich für die Vorladung?
Die Vorladung scheint aufgrund eines Verfahrens gegen einen Dealer zu erfolgen, der meine Nummer im Handy hatte, mit dem ich allerdings keinerlei Kontakt zu diesem Zeitpunkt hatte. Ist es ratsam die Aussage zu verweigern mit Hinweis auf die Krankenhausaufenthalte oder sollte ich besser die Aussage verweigern und abwarten was genau mit vorgeworfen wird U evtl im Nachhinein einen Anwalt einzuschalten? Ich bin grade arbeitslos geworden u habe keine Rechtsschutz Versicherung, so dass ich mir gar keinen Anwalt vorab leisten könnte. Ist mein Führerschein in Gefahr obwohl nichts nachgewiesen wurde bisher?


Einsatz editiert am 22.01.2019 03:06:31

Gerne zu Ihrem Fall:

Wenn Sie als Beschuldigte vorgeladen sind, können und sollten Sie in der Tat Ihrer eigenen Intuition folgen:

"oder sollte ich besser die Aussage verweigern und abwarten was genau mit vorgeworfen wird U evtl im Nachhinein einen Anwalt einzuschalten?"

Denn gerade wenn es auf exakte Zeiten im Rahmen eines Alibi ankommt, wäre jede Einlassung ins Blaue hinein nicht zielführend. Sie könne als Laie überhaupt nicht übersehen, was die Ermittlungsbehörden wissen oder eben mangels Wissen, im Rahmen Ihrer Vernehmung ggf. ausforschen möchten.

Hier ist Aktenkenntnis unverzichtbar, die in der Regel über eine/n Anwalt/in zu erfolgen hat. Aber auch Ihnen persönlich nicht verweigert werden darf, dann allerdings mittels Vorsprache in der Behörde. Letzteres ist aber nicht unbedenklich, weil man sich dann doch leicht in eine Vernehmung hineinziehen lässt.

Sagen Sie rechtzeitig den Vernehmungstermin ab, verbunden mit der höflichen Bitte, Ihnen eine Fotokopie der Ermittlungsakte per Post zu übersenden. Das müssen die Beamten nicht, bei kurzen Akten kann das aber erfolgreich sein, wenn Sie erklären, sich keinen Anwalt leisten zu können. Angaben zu Ihrer Person müssen Sie allerdings auf Verlangen machen.

Ansonsten sollten Sie den stationären Aufenthalt im Krankenhaus sich schon mal bescheinigen lassen. Sollten diese Zeiten zu Ihrer Entlastung kompatibel mit dem Vorwurf nach dem Akteninhalt sein, könnte es schon ausreichen, wenn Sie ohne Vernehmung das schriftlich zu den Akten senden und Einstellung des Verfahrens beantragen.








Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 22.01.2019 | 06:50

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