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Vorladung Beleidigung

05.07.2008 11:26 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


20:25

Ich habe eine Vorladung als Zeuge in einer Ermittlungssache "Beledigung ohne sexuelle Grundlage" erhalten.
Es steht zwar die Zeit und der Ort der "Tat" in der Vorladung, nicht aber gegen wen ermittelt wird und wer beleidigt wurde.
Da ich mich an den Fall erinnern kann, schließe ich daraus, daß die Ermittlung gegen mich läuft.
Zum Fall:
Ich bin an eine Tankstelle gefahren. Dort hat ein stehendes Fahrzeug, bei dem der Fahrer am Lenkrad saß, für meine Treibstoffart einzige Zapfsäle blockiert, so daß ich nicht tanken konnte.
Da der Fahrer die Seitenscheibe unten hatte, habe ich rübergeurfen: "Hey, fahr doch mal da weg, ich möchte tanken".
Was der gute Mann verstanden hat, weiß ich nicht, jedenfalls fing er an, in meine Richtung zu schimpfen. Ich habe dann noch einmal, etwas lauter gesagt, er würde die Zapfsäule blockieren. Der Mann schimpfte weiter.
Daraufhin sagte ich, "er solle doch machen, was er will".
ca. 1/2 Minute später fuhr er dann tatsächlich an die Seite, so daß ich tanken konnte.
Es kann durchaus sein, daß ich ihm beim Aussteigen dann noch ein "Pappkopp" oder "A*loch" zugerufen habe, da ich, weil ich es eilig hatte, etwas wütend war.
Meine Frage nun:
Wie soll ich mich bei der Vorladung verhalten und was kommt auf mich an ev. Strafe zu?

05.07.2008 | 11:54

Antwort

von


(2379)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrter Ratsuchender,

da nach Ihren Angaben eine Ladung als Zeuge erfolgt ist, kann zunächst gegen Sie zumindest in dieser Sache aus Ihren Angaben nichts gegen Sie verwendet werden.

Denn dann müssten Sie als Beschuldigter vorgelagen und entsprechend über Ihre Rechte aufgeklärt werden.

Daher können Sie der Vorladung Folge leisten und Ihre Sicht des Vorfalles schildern. Dabei müssen Sie aber darauf achten, dass nicht "plötzlich" Sie dann als Beschuldigter vernommen werden; spätestens dann sollten Sie alle weiteren Angaben erst nach Akteneinsicht durch einen beauftragten Rechtsanwalt machen.

Es ist aber auch durchaus möglich, zunächst bei der Polizei anzurufen und dort nachzufragen. Denn auch als Zeuge haben Sie ein Recht zu erfahren, gegen wen denn nun ermittelt werden soll, da Sie ja auch als Zeuge ggfs. ein Zeugnisverweigerungsrecht hätte. Daher sollten Sie auch nachfragen.

Sollte tatsächlich ein Verfahren gegen Sie eingeleitet werden, ist, vorbehaltlich der Akteneinsicht und möglicher Voreintragungen, allenfalls mit einer Geldstrafe von ca. einem Monatsgehalt zu rechnen, wenn nicht das Verfahren eingestellt werden sollte.

Dieses bitte ich aber wirklich nur als sehr groben Anhaltspunkt anzusehen, da ohne genaue Akteneinsicht eben nur eine solch grobe Schätzung möglich ist. Besser wäre es dann, über einen Anwalt Akteneinsicht zu nehmen - was auch über mein Büro erfolgen kann - und dann auf eine sicherlich in Betracht kommende Einstellung des Verfahrens zu gehen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 14.07.2008 | 19:14

Sehr geehrte Frau True-Bohle,

die Vorladung diente nur der Halter-Feststellung, da der Kläger nur mein KFZ-Kennzeichen hatte.
Ich habe nun eine Vorladung zu dem Sachverhalt "Der Beschuldigte beledigt das Opfer mit den Worten DU ARSCHLOCH. Das Opfer stellt Strafantrag"
Wie verhalte ich mich am Besten?
Soll ich den Sachverhalt schriftlich wie o.g. schildern oder besser keine Angaben machen? Ob der Kläger einen Zeugen hat, weiß ich nicht.
Ist es sinnvoll, Angaben über die wirtschaftlichen Verhältnisse zu machen?
Welche Kosten würden bei Beauftragung eines Anwalts, z.B. über Sie, auf mich zukommen?
Natürlich interssiert mich auch noch die ev. zu erwartende Strafe (keinerlei Vorstrafen oder sonst. Eintragungen).
Muß ich im auch mit einer Schmerzensgeldklage rechnen?
Wenn ja, in welcher Höhe?

Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus.
Mit freundichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.07.2008 | 20:25

Sehr geehrter Ratsuchender,

die Kosten für die Akteneinsicht über unser Büro betragen 75,00 EUR brutto. Angaben sollten Sie ohne Akteneinsicht nicht machen.

Nach erhaltener Akteneinsicht sollte dann das weitere Vorgehen abgeklärt werden; dann können auch die voraussichtlicehn Kosten benannt werden.

Mit einem Monatseinkommen dürfte zu rechnen sein, wenn sich hier - vermutlich - keine Verfahrenseinstellung anbieten. Auch ist es durchaus möglich, dass eine zivilrechtliche Schmerzensgeldklage erhoben wird, die dann mit rund 500,00 EUR zu Buche schlagen könnte.

Daher sollten Sie einen Anwalt beauftragen, um all dieses ggfs. abzuwehren.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

ANTWORT VON

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