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Vorkaufsrecht in der Zwangsversteigerung ausüben?

| 07.03.2013 16:40 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von

Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla


Hallo,

auf einem Grundstück ist ein dingliches Vorkaufsrecht im Grundbuch eingetragen.

Das Grundstück soll nun bebaut werden. Die finanzierende Bank verlangt, dass eine Grundschuld vor dem Vorkaufsrecht im Grundbuch eingetragen wird.

Fragen:
a) Was bedeutet dies, wenn es zu einer Zwangsversteigerung kommt? Besteht das Vorkaufsrecht weiterhin und muss die Bank immer dem Vorkaufsberechtigten dann als erstes das Grundstück anbieten?

b) Gibt es weitere negative Auswirkung für den Vorkaufberechtigten, wenn dieser im Rang hinter die Bank zurück tritt?

Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

a) Was bedeutet dies, wenn es zu einer Zwangsversteigerung kommt? Besteht das Vorkaufsrecht weiterhin und muss die Bank immer dem Vorkaufsberechtigten dann als erstes das Grundstück anbieten?

Dieser Fall wird vom Gesetz, genauer gesagt von § 471 BGB geregelt.

Hiernach können Sie Ihr Vorkaufsrecht in der Zwangsversteigerung leider nicht ausüben.

Die Bank muss dem Vorkaufsberechtigten also in der Versteigerung leider nicht das Grundstück als erstes anbieten. Das Vorkaufsrecht bleibt also leider in der Zwangsversteigerung völlig wirkungskos.

b) Gibt es weitere negative Auswirkung für den Vorkaufberechtigten, wenn dieser im Rang hinter die Bank zurück tritt?

Ja, dieses könnte sogar dazu führen, dass die Bank das Vorkaufsrecht auch ausserhalb einer Zwangsversteigerung umgehen könnte (es gilt der Grundsatz „das ranghöhere Recht ist das bessere/stärkere Recht" ).

Dieses wäre insbesondere der Fall, wenn Sie außergerichtlich aus der Grundschuld vorgeht.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 11.03.2013 | 16:49

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