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Vorkaufsrecht in Bezug auf Erwerb durch Miteigentümer oder Erbfolger.

11.03.2007 13:17 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Vor einigen Jahren wurde eine Erbengemeinschaft aufgelöst und nach Austritt eines Erbens in einen Eigentümergemeinschaft umgewandelt. Kann einer der verbliebenen Teilhaber die Teile der anderen übernehmen ohne dass ein Vorkaufsrecht eines Dritten zum Zuge kommt?
Nach § 470 BGB: Verkauf an gesetzlichen Erben hat ein gesetzlicher Erbe das Recht totz existierendem Vorkaufsrecht das Grundeigetum des Erblassers zu erwerben. Hat er dies auch in Bezug auf Onkeln und Tanten auch wenn diese Kinder (direktere Erben) haben?

sehr geehrter Herr Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

§ 470 BGB: Verkauf an gesetzlichen Erben greift hier nicht.

Die Vorschrift betrifft den Fall,dass ein Verkauf (durch einen zukünftigen Erblasser)an einen gesetzlichen zukünftigen Erben im Zweifel(also auch nur,wenn eindeutige Formulierungen fehlen) nicht
von einem Vorkaufsrecht erfasst wird.

Bei Ihnen liegt der Fall anders.

Hier ist eine ursprüngliche Erbengemeinschaft schon auseinandergesetzt ,d.h.in eine Eigentümergemeinschaft umgewandelt worden.
Ein Verkauf von Sondereigentum und Miteigentum (=der Teile )an einen Miteigentümer stellt keinen Verkauf mit Rücksicht auf ein
zukünftiges Erbrecht dar,sondern einen Verkauf an einen ehemaligen Miterben und jetzigen Miteigentümer.


Damit stellt sich die Frage nach direkteren Erben in Ihrem Fall nicht,da § 470 BGB: Verkauf an gesetzlichen Erben hier nicht anwendbar ist,mithin ein Vorkaufsrecht im Ausübungsfall Vorrang hat.


Unabhängig hiervon gilt das Nachfolgende:

Onkel und Tante(=Erben der drittn Ordnung) erben vor ihren eigenen Kindern.


Soviel aufgrund des von Ihnen Sachverhaltes.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

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