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Vorkaufsrecht für Haus sinnvoll?

| 04.06.2017 17:43 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
wir wohnen seit über 15 Jahren zur Miete in einem Einfamilienhaus. Der Vermieter hat zwar mündlich angedeutet, dass wenn er das Haus einmal verkauft uns als "Erste" das Haus anbietet wird - wir haben aber kein schriftliches formuliertes Vorkaufsrecht. Grundsätzlich würden wir gerne längerfristig in dem Haus wohnen und die Überlegung ist - sollte der Vermieter weiterhin noch nicht bereit sein zu verkaufen - ob ein Vorkaufrecht sinnvoll ist. Ich könnte mir vorstellen evtl. einen Invest zur Modernisierung in das Haus zu tätigen, die eigentlich durch den Eigentümer vorzunehmen sind. Als "Gegenleistung" wäre dann eine "Absicherung" für den Invest notwendig. Beispielsweise in den nächsten 10/ 15 Jahren keine Mieterhöhung, keine Kündigung wg. Eigenbedarf und Vorkaufsrecht? Ist ein solche Vereinbarung möglich und wie müsste diese aussehen? Gibt es Alternativen?
Vielen Dank

04.06.2017 | 19:18

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragessteller,

den Kündigungsverzicht und den Verzicht auf den Eigenbedarf oder einer Mieterhöhung können Sie vertraglich vereinbaren, auch ohne notarielle Form, dass der Vermieter auf eine Kündigung, insbesondere wegen Eigenbedarfs oder eine Mieterhöhung einseitig (nur für den Vermieter) für die nächsten 10/15 Jahre verzichtet. Ein beidseitiges Kündigungsrecht wäre nur für einen Zeitraum von maximal 4 Jahren zulässig, insbesondere, wenn Sie an den Vertrag gebunden werden.

Ein Vorkaufsrecht ist daneben die wirtschaftlich sinnvolle Art, wenn Sie in das Gebäude investieren wollen.
Dieses sollte dann auf jeden Fall notariell beurkundet und im Grundbuch eingetragen werden, damit Sie bei einem späteren Verkauf bereits von Amtswegen berücksichtigt werden und Sie nicht umgangen werden können.

Es empfiehlt sich daher, dass Sie einerseits ein Vorkaufsrecht notariell in das Grundbuch eintragen lassen und andererseits der Vermieter auf Mieterhöhung/Kündigung ebenfalls im selben Dokument, verzichtet. Dann haben Sie auch dafür die notarielle Form und sind sicher, auch im Falle eines Verkaufes
Das wäre die sinnvollste und für Sie sicherste Art und Weise, Ihre Investition abzusichern.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 01.01.2018 | 22:43

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