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Vorkaufsrecht bei Verkauf an Mitkäufer

02.10.2016 11:09 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


Zusammenfassung: Wiederkaufsrecht des Verkäufers gegenüber Miteigentümern

Guten Morgen,

wir würden gerne zu zweit zu je 50 Prozent ein Haus kaufen und haben uns mit dem Verkäufer auch schon geeinigt.
Der Verkäufer möchte aber im Grundbuch ein sogenanntes Vorkaufsrecht für sich selbst eingetragen haben; sprich sollte jemand seinen Teil verkaufen, so kann er zum gleichen Preis des Käufers einspringen.
Greift dieses Vorkaufrecht auch wenn mein Partner, mit dem ich das Haus zusammen erworben habe, seinen Anteil an mich verkaufen würde. Oder wäre dieser Fall hiervon nicht betroffen.

Liege Grüße
Eingrenzung vom Fragesteller
02.10.2016 | 11:23
02.10.2016 | 13:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie nichts näheres dazu regeln, erfasst das dingliche Vorkaufsrecht des Verkäufers auch Verkaufsfälle zwischen Ihnen beiden als Miteigentümer. Sie können allerdings im Rahmen des § 1097 BGB einschränkende Regelungen mit dem Verkäufer treffen und diese beiden Verkaufsfälle ausschließen. Das kann dann auch so ins Grundbuch bzw. in die Eintragungsbewilligung so aufgenommen werden.

Ein gesetzliches Vorkaufsrecht für den Miteigentümer gegenüber dem Voraufsberechtigten gibt es nicht.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Martin Schröder

Nachfrage vom Fragesteller 02.10.2016 | 14:36

Sehr geehrter RA,

besten Dank für die Rückantwort auf die Fragestellung. Um zu verstehen, ob ich Ihre Antwort richtig verstanden habe nochmals folgende Nachfrage:

"Das Vorkaufsrecht setzt voraus, dass der verpflichtete Verkäufer mit einem Dritten einen Kaufvertrag über den Kaufgegenstand schon geschlossen hat. Nun kann sich der Vorkaufsberechtigte überlegen, ob er von seinem Recht Gebrauch machen will. Er muss das dann dem verpflichteten Verkäufer mitteilen. Der Vorkaufsberechtigte ist allerdings verpflichtet, in die Vereinbarung des Verkäufers mit dem Dritten einzusteigen und den zwischen diesen bezahlten Kaufpreis zu übernehmen"

Bedeutet dies dann tatsächlich, dass es sich bei dem Miteigentümer (z.B. meinem Partner, der zu 50 Prozent im Grundbuch eingetragen ist) auch um einen "Dritten" handelt. Oder löst die Übertragung von Miteigentumsanteilen an einen Miteigentümer kein Vorkaufsrecht aus, da dies kein Verkauf an Dritte ist?

Besten Dank und viele Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.10.2016 | 17:45

Doch, Ihr Partner wäre in dieser Konstellation Dritter. Sie müssten, wie gesagt, den Verkaufsfall von einem an den anderen Miteigentümer per Vereinbarung mit dem vorkaufsberechtigten Verkäufer ausschließen.

Mit freundlichen Grüßen

ANTWORT VON

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