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Vorkaufsrecht , Wegerecht

| 06.03.2021 10:01 |
Preis: 40,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich möchte von meinem Vorkaufrecht für eine landwirtschaftliche Fläche Gebrauch machen.
Es gibt einen Kaufvertrag der mir vorliegt.
In dem Kaufvertrag wird dem Käufer ein Wegerecht ( Grunddienstbarkeit ) auf das benachbarte Grundstück des Verkäufers in einer Länge von 300 Metern eingeräumt.
Die Kosten, den Zufahrsweg als dauerhaften landwirtschaftlichen Feldweg zu unterhalten, trägt der Verkäufer.
Die Herstellung der Wegbefestigung trägt der Käufer.
Muss ich als Vorkaufsberechtigter den Kaufvertrag 1 zu 1 übernehmen ?
Ich kann durch Verlegung eines Weges (auf dem eigenen Grundstück), die Erschließung der neuen
Fläche sichern, und benötige das Wegerecht des Verkäufers nicht.
Muss ich auch, wenn ich das Wegerecht nicht nutze, für die Kosten der Wegbefestigung aufkommen ?
06.03.2021 | 11:20

Antwort

von


(271)
Bosestraße 9
08056 Zwickau
Tel: 0375/35313120
Web: http://www.ra-lars-winkler.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,


Lassen Sie mich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Hier gibt es zwei Antworten, eine formaljuristische und eine pragmatische.

Formaljuristisch sind Sie verpflichtet, den Kaufvertrag ohne jedwede Änderung so zu übernehmen. Auch die Kosten der Erhaltung des Weges hätten Sie formal gesehen zu tragen, völlig egal ob Sie diesen Weg brauchen und nutzen.

Pragmatisch macht das natürlich alles keinen Sinn. Deswegen würde ich wie folgt vorgehen: Zunächst einmal muss der Kaufvertrag so unterschrieben werden wie er ist. Gleichzeitig würde ich mich aber mit dem Verkäufer darüber verständigen, dass das Wegerecht nicht nötig ist und nicht eingetragen werden soll. Man kann dann unmittelbar nach Unterschrift unter den Kaufvertrag in einer zweiten Urkunde regeln, dass das Wegerecht gar nicht erst entstehen und eingetragen werden soll. Beim Verkäufer werden Sie damit wahrscheinlich offene Türen einrennen und auch der Notar dürfte gegen diese Variante nichts haben. Reden Sie also einfach mit Verkäufer und Notar. Dann wird sich die Angelegenheit auf dem Wege bereinigen lassen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Lars Winkler

Bewertung des Fragestellers 06.03.2021 | 11:43

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08056 Zwickau
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