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Vorgezogenes Erbe anfechtbar ?


27.03.2005 18:28 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Guten Tag,
meine Eltern haben in vorgezogenem Erbe meiner Schwester 2 unbelastete Häuser (Schätzwert zusammen ca. 650.000 bis 700.000 Euro) überschrieben, mir ein belastetes Haus (250.000 Euro, belastet mit 100.000) überschrieben.
Weitere Nachlässe sind per Testament geregelt, mir aber nicht bekannt.
Kann man gegen diese doch etwas ungerechte Aufteilung vorgehen ?
Beide Elternteile leben noch, es wäre also möglich die Aufteilung zu Lebzeiten abzuändern.
Grüße
JK

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Guten Abend,

momentan werden Sie gegen die ungleiche Aufteilung noch nichts machen können. Ihre Eltern sind zu Lebzeiten völlig frei, was sie mit Ihrem Eigentum und Vermögen machen. Sie könnten etwa die Grundstücke auch an völlig Fremde veräußern. Theoretisch kann dies dazu führen, daß an Nachlaß nichts mehr übrig bleibt.

Abgesichert sind Sie allein über das Pflichtteilsrecht. Mit diesem Anspruch soll sichergestellt werden, daß ein direkter Abkömmling grundsätzlich zumindest die Hälfte seines gesetzlichen Erbteiles erhält. Es würde für diesen Fall im Fall des Todes des ersten Elternteiles verglichen werden, was Sie einschließlich der vorweggenommenen Erbfolgen bekommen haben und was Ihre Schwester bekommen hat. Wenn Ihr Anteil geringer als die Hälfte des gesetzlichen Anteiles ist, können Sie von den anderen Erben eine entsprechende Ergänzung verlangen.

Dies greift aber, wie gesagt, erst nach dem Tode Ihrer Eltern. Zu Lebzeiten können Ihre Eltern über den möglichen Nachlaß frei verfügen.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
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