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Vorgeworfene Straftat: Nötigung und Verleumdung

| 01.09.2014 21:39 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


23:00
Sehr geehrte Damen und Herren,

mir wurde am 20.08.2014 eine Straftat aufgrund der Nötigung (Par. 240/I,IV StGB) und Verleumdung (Par. 187 StGB) vorgeworfen. Die schriftliche Äußerung als Beschuldigter kam vom Kriminalfachdezernat 2 München. 
Bei der Nötigung wurde als „Versuch: ja" und bei der Verleumdung als „Versuch: nein" eingetragen.

Als Bemerkungen stehen, dass ich dieser Person zur kostenlosen Leistungen genötigt und gedroht habe, ihm im Internet zu verleumden. 
Und zusätzlich ist in der Anzeige zu lesen: „Ab sofort haben Sie jeglichen diesbzgl. Kontakt und Verleumdung aller Art zu / gegen dieser Person zu unterlassen!"

Tatsache:
Ich hatte bei dieser Person eine Schulung gehabt. Dieser Person hat die Schulung 30 min. vor der abgesprochenen zeitlichen Vereinbarung abgebrochen, da er sonst die Mitfahrgelegenheit verpassen würde. Da wir viel zu viel Pause während der Schulung gemacht hatten, hat dieser Person mir vorgeschlagen gehabt, eine zweistündige Schulung ein anderes Mal nachzuholen. Ich war mit seinem Vorschlag einverstanden.
Die Schulung handelt es sich um eine Persönlichkeitentwicklung.

Als ich dieser Person mehrmals schrieb, wann wir uns wieder treffen könnten, kam keine Antwort. 
Als keine Antwort mehr kam, schrieb ich per SMS folgendes: „ ich habe ja Freunde die in verschiedene Foren arbeiten, ich werde dann über dein Coaching kommentieren lassen! Einige Kumpels von mir wollten bei Dir Coaching nehmen. Ich habe sie davon abgeraten bei Dir Coaching zu nehmen." Weitere SMSen habe ich an dieser Person nicht geschrieben.

Ein paar Tage danach kam die Anzeige von der Polizei.

Fragen:
1. In der Anzeige wird gebeten den beiliegenden Äußerungsbogen innerhalb von zwei Wochen zurückzusenden. Soll ich den Äußerungsbogen überhaupt ausgefüllt zurücksenden, wenn ja, soll ich mich dazu äußern oder lieber mich dazu nicht äußern.
2. Kann ich überhaupt gegen dieser Person wegen des Betruges oder sonstiges anzeigen. Seine Schulung war reine Enttäuschung und ich habe erfahren, dass dieser Person weder eine Ausbildung noch ein Zertifikat hat. Ich habe für seine Schulung 650,00 € in Bar bezahlt. Am liebsten wurde ich gern mein Geld zurück haben wollen, weil die Schulung mir nichts gebracht hat. Ich habe dieser Person mehrmals gebeten eine Rechnung zu stellen, was ich bis jetzt noch nicht erhalten habe. Eine Bestätigung seitens SMS von dieser Person habe ich, dass ich bei ihm an einer Schulung teilgenommen hatte.

3. Dieser Person hat mich einfach ohne wirklichen Grund angezeigt. Kann ich zu diesem Person eine Gegenanzeige stellen? Ich habe eine Hörbehinderung von 60 Grad. Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, bin ich schon sehr Müde und kann mir keine weitere Belastung nach der Arbeit erlauben. Eine Anzeige von der Polizei war für mich schlimm genug. Konnte an dieser Nacht nicht schlafen und am darauf folgenden Tag nicht richtig arbeiten. 

4. Darf die Polizei überhaupt folgender Satz schreiben? "Ab sofort haben Sie jeglichen diesbzgl. Kontakt und Verleumdung aller Art zu / gegen dieser Person zu unterlassen." Eigentlich wollte ich dieser Person kontaktieren, was die Scheiße soll. Dieser Person hat mir erzählt gehabt, dass eine Freund bei der Kriminalpolizei hat!

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!
01.09.2014 | 22:07

Antwort

von


(2319)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Web: http://www.anwalt-prime.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

Bevor Sie sich schriftlich äußern, rate ich immer vorab zur Akteneinsicht, um den gesamten Tatbestand vor Augen zu haben.
Bestenfalls natürlich mit anwaltlicher Hilfe.

Eine Betrugsanzeige können Sie jederzeit stellen, wenn er zuvor eine Leistung versprach, für die er aber nicht die Qualifikation besaß.

Die Gebühr müssten Sie allerdings zivilrechtlich zurück fordern.

Den letzten Satz wegen der Kontaktaufnahme darf die Polizei allerdings nicht aussprechen, da dies zivilrechtlich zu klären ist und außerdem bis zu einer Verurteilung die Unschuldsvermutung gilt.
Hier könnten Sie zusätzlich eine Dienstaufsichtsbechwerde erheben.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie rechtliche Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 02.09.2014 | 22:34

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

Meine Fragen sind nur teilweise oder unverständlich (für mich) beantwortet worden.

Meine erste Frage lautete:
„Soll ich den Äußerungsbogen überhaupt ausgefüllt zurücksenden, wenn ja, soll ich mich dazu äußern oder lieber mich dazu nicht äußern."

Sie haben geantwortet:
„Bevor Sie sich schriftlich äußern, rate ich immer vorab zur Akteneinsicht, um den gesamten Tatbestand vor Augen zu haben.
Bestenfalls natürlich mit anwaltlicher Hilfe. „
—> Da ich momentan finanzielle Probleme habe, kann ich mir keine 150,- für die anwaltliche Hilfe leisten. Es wäre nett, wenn ich direkt zu meiner Frage eine Antwort bekommen würde. Darf ich den Äußerungsbogen an irgendeiner Polizeidienststelle abgeben?

Zu der zweiten Frage:
Wo kann ich eine Betrugsanzeige stellen? Einfach bei der Polizei? Kann mir dadurch zusätzliche Schaden oder Kosten (Gerichtskosten / Anwaltskosten) entstehen? Muss ein Anwalt die Betrugsanzeige stellen oder kann ich auch selber machen? Ich habe in meinem Bericht erwähnt gehabt, dass dieser Person nicht seine Leistung wie abgesprochen eigehalten hat. Kann dieses Handeln auch als Betrug verstanden werden?

Was meinen Sie genau mit diesem Satz:
„Die Gebühr müssten Sie allerdings zivilrechtlich zurück fordern."

—> ich habe nicht verstanden, um was für eine Gebühr sich hier handelt!

Zu der letzten Frage:
Wo kann ich eine Dienstaufsichtsbechwerde erheben?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.09.2014 | 23:00

Sehr geehrter Frageteller,

zu Ihren Nachfragen:

"Darf ich den Äußerungsbogen an irgendeiner Polizeidienststelle abgeben?"

Den Äußerungsbogen können Sie an jeder Polizeidienststelle abgeben, die diesen sodann auch die zuständige Stelle weiterleiten wird.

Zu der zweiten Frage:
Wo kann ich eine Betrugsanzeige stellen? Einfach bei der Polizei? Kann mir dadurch zusätzliche Schaden oder Kosten (Gerichtskosten / Anwaltskosten) entstehen? Muss ein Anwalt die Betrugsanzeige stellen oder kann ich auch selber machen? Ich habe in meinem Bericht erwähnt gehabt, dass dieser Person nicht seine Leistung wie abgesprochen eigehalten hat. Kann dieses Handeln auch als Betrug verstanden werden?

Die Anzeige können Sie direkt bei der Polizei zu Protokoll geben. Es werden Ihnen dadurch auch keinerlei Kosten entstehen,solange die Vorwürfe nicht völlig von der Hand zu weisen sind.
Dies ist bei Ihnen auch nicht der Fall, wenn er Leistungen und Qualifikationen anbietet, die er aber nicht besitzt.


Was meinen Sie genau mit diesem Satz:
„Die Gebühr müssten Sie allerdings zivilrechtlich zurück fordern."

—> ich habe nicht verstanden, um was für eine Gebühr sich hier handelt!

Ich meinte hiermit die Teilnahmegebühr, die Sie entrichtet haben. Diese müsste dann zivilrechtlich zurück verlangt werden.

Zu der letzten Frage:
Wo kann ich eine Dienstaufsichtsbechwerde erheben?

Diese müssen Sie beim Innenministerium abgeben, da diese für die Polizei zuständig ist.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten,
schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 03.09.2014 | 19:30

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 03.09.2014
5/5,0

Hätte nicht gedacht, dass ich hier so eine ausführliche Beratung bekommen wurde. Ich wurde diesen Anwalt auf jeden Fall weiter empfehlen. Er war Ehrlich und seine rechtliche Kennnisse waren ausreichend, um meine Fragen zu beantworten und meine Probleme zu verringern. Ich hatte danach gutes Gefühl und konnte endlich mal den Tag ohne Stress geniessen.


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