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Vorgeworfene Körperverletzung

| 17.11.2015 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Klage auf Schmerzensgeld

sehr geehrte Damen und Herren, im Jahre 2013 war ich auf einer Studentenparty. Dort lernte ich den Kläger kennen und alles verlief friedlich. Der Kläger fragte mich woher ich denn komme und ich erwiderte daraufhin das ich aus Frankfurt am Main komme. Dem Kläger passte das garnicht und er sagte dann im Laufe des Gespräches, dass es hier wo er wohne kaum ,,kanacken"( ich habe einen Migrationshintergrund) gäbe und das Eintracht Frankfurt eine Drecks Mannschaft sei". Da fing die Situation natürlich auch vom Alkohol geprägt an verbal lauter zu werden. Als ich gehen wollte nahm ich einen Geruch von marihuana war und ich sah, dass der Kläger dort dies aus konsumierte. Jetzt muss ich zu meinem Nachteil zugeben, dass ich ihn dann dort beleidigt habe. Das ganze verlagerte sich dann nach draußen und der Kläger schlug seinen Heimweg ein. Leider bin ich den selben Weg gegangen und habe ihn auch verbal wirklich provoziert und ihn auch beleidigt. Der Kläger war mit einer weiteren männlichen Person unterwegs und ich eben alleine. Irgendwann ist der Kläger ausgerastet und ist auf mich Zugegangen und hat mich wie von Sinnen mit der Faust und Tritten geschlagen. Ich habe ihn mit meinem Ellenbogen bei der Befreiung an der Nase erwischt und als er dann merkte das er blutet ist er noch grober geworden. Als die Polizei kam, nahm sie den Fall auf . Da ich der Meinung war, dass ich etwas zu frech war und keine Lust hatte auf langwierige Gerichtsprozesse habe ich zum Kläger Kontakt aufgenommen und ihm gesagt das es mir leid tue das ich so frech war ich es aber nicht verstehen kann wie er mir so gegen den Kopf getreten hat. Diesen ganzen Chatverlauf habe ich vorliegen. In diesem Chat sagt er auch das ich froh sein soll das ich nur an ihn geraten bin, andere hätten Mich wesentlich schlimmer zugerichtet.Kurze Zeit später erhielt ich Post von der Staatsanwaltschaft da Mich der Kläger dort angezeigt hatte. Nach meiner Aussage bei der Polizei wurde dieses Verfahren eingestellt und ich habe einfach alles ad Acta gelegt. Jetzt im Jahre 2015 erhielt ich eine Anklageschrift von dem Anwalt des Beklagten und werde aufgefordert ein Schmerzensgeld in Höhe von 5000€ zu zahlen. Mein Problem ist es, dass ich außer des Chatverlaufes und der mir dokumentieren Verletzungen eines Arztes keinerlei Zeugen habe. Der Kläger hat seine Begleitung als Zeugen genannt. Wie soll ich bitte jetzt beweisen das der Vorfall eben nicht wie vom Kläger geschildert ist sich zugetragen hat?
Kurze Infos: im Jahre 2013 war ich Student in dieser Stadt wo der Fall war und diese befindet sich 700 km von meinem jetzigen Wohnort entfernt ich war lediglich zum studieren dort. Kann mir hier jemand helfen ?
17.11.2015 | 16:25

Antwort

von


(242)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei der von Ihnen genannten "Anklageschrift" dürfte es sie um die zivilrechtliche Klage auf immateriellen Schadensersatz (Schmerzensgeld) handeln.

Grundsätzlich ist es richtig, dass das Vorhandensein eines Zeugen "im Lager des Klägers" durchaus vorteilhaft für den Kläger ist. Der Ausgang des Rechtsstreits dürfte jedoch trotzdem völlig offen sein.

Zum einen dürfte die Tatsache, dass das Ermittlungsverfahrens gegen Sie eingestellt wurde, auch im Zivilverfahren eine nicht ganz unerhebliche Rolle spielen. Zudem geben Sie an, dass auch der Kläger Ihnen erhebliche Verletzungen zugeführt hat. Es stehen Ihnen daher unter Umständen ebenfalls Schmerzensgeldansprüche zu, die Sie den geltend gemachten Ansprüchen entgegen halten könnten. Auch die Höhe der behaupteten Schmerzensgeldansprüche müsste im Einzelnen einer genauen Prüfung unterzogen werden.

Insgesamt rate ich Ihnen daher dringend an, sich in der Sache anwaltlich vertreten zu lassen. Angesichts der laufenden Frist zur Anzeige der Verteidigungsbereitschaft sowie de Frist zur Klageerwiderung, sollten Sie daher umgehend einen Anwalt Ihres Vertrauens mit der Klageabwehr beauftragen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall anwaltliche Unterstützung benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung, da meine Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Mikio Frischhut


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