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Vorgehen gegen rechtskräftiges, aber durch Betrug erwirktes Urteil

11.08.2016 08:51 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich wurde von einem Inkassounternehmen auf Zahlung von ca. 500 € verklagt.

Die Forderung an sich ist unstrittig, jedoch hatte ich diese bereits 1,5 Jahre zuvor beglichen.

Das Inkassounternehmen hat im Prozess behauptet, das Geld nicht erhalten zu haben und kam trotz Vorlage meiner Kontoauszüge damit durch.

Gleich nachdem ich zur Zahlung des Betrages verurteilt wurde, überwies mir das Inkassounternehmen dann die 500 € zurück und ließ den Titel über 500 € bei mir vollstrecken.

Ich möchte nun wissen ob ich noch irgendwie gegen das Inkassounternehmen vorgehen kann hinsichtlich der zusätzlichen Kosten von ca. 650 € (Gerichtsgebühren etc.) obwohl der Prozess vor dem Amtsgericht schon vorbei ist, da das Inkassounternehmen das Amtsgericht hinsichtlich der Zahlung belogen hat.

Mit freundichen Grüßen

11.08.2016 | 09:21

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

gegen das Urteil kann jetzt nicht mehr vorgegangen werden, da es auch bereits vollstreckt ist.
Sämtliche gerichtliche Kosten aber könnten von Ihnen eingefordert werden, wenn Sie beweisen, dass dass der Gläubiger zum Zeitpunkt des Verfahrens von der Überweisung Kenntnis hatte und Sie absichtlich schädigen wollte. Auch müssten Sie im Prozess alles Erforderliche zum Beweis angetreten haben, sprich Vorlage von Kontoauszügen oder Benennung von Mitarbeitern der Bank.

Die Vollstreckungskosten sind allerdings nur dann erstattungsfähig, wenn Sie ohne Verschulden die Vollstreckung nicht verhindern konnten und die Rücküberweisung entweder zeitgleich oder später mit dem Vollstreckungsauftrag erfolgte, da Sie sonst hiergegen noch eine Vollstreckungsabwehrklage hätten einreichen können, um die Zahlung der Kosten zu verhindern, die Sie im Rahmen der Vollstreckung sicherlich mitbezahlt haben.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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